Irxleben l Der SV Irxleben hat sein Heimspiel gegen Wacker Westeregeln mit 36:27 gewonnen. Die aufgezeigte Abschlussschwäche des Teams um Trainer Matthias Schröder wurde anscheinend in der vergangenen Woche aufgearbeitet. Endlich wieder ein Heimspiel, endlich eine hohe Trefferquote aus dem Spiel und alle 7-Meter-Würfe verwandelt. Unter diesen Fakten gewinnt das Heimteam deutlich, so wie gegen Seehausen und gegen Post Magdeburg.

Natürlich war es für die Irxleber Mannschaft auch wichtig, endlich mal wieder vor heimischem Publikum zu spielen, nachdem man dreimal nacheinander auswärts antreten musste. Alle Schwächen der vergangenen Wochen waren wie aufgelöst. Eine Kurzanalyse fällt folgendermaßen aus, keine Ausfälle im Spielerkreis, 37 Tore bei 45 Versuchen, vier Tore bei vier Strafwürfen, deutliche spielerische Überlegenheit und von den acht Fehlwürfen waren vier Aluminiumtreffer.

Gastgeber stellen Weichen früh auf Sieg

Für die Gegner sicher überraschend, begann Irxleben mit einer 4:2-Deckung, die einerseits das Rückraumspiel des Gegners sehr störte, andererseits am Kreis schon große Chancen für Westeregeln bot. Und der Gastgeber tat sich in den ersten Minuten schwer, diese neue Deckungsvariante umzusetzen, konnte aber im Angriff dafür von Beginn an überzeugen. Nach und nach wurde die Bördemannschaft sicherer, die Lücken in der offensiven Abwehr wurden besser geschlossen und Westeregeln wurde zu Fehlern gezwungen, die dann ab der fünften Minute rigoros durch schnelle Vorstöße und sichere Abschlüsse zu einer Irxleber 11:4-Führung in der 15. Minute führten. Dann hatte sich Westeregeln jedoch auf das Irxleber Deckungsspiel eingestellt und konnte bis zum Pausenpfiff den Abstand halten.

In der gesamten zweiten Spielhälfte dominierte die Heimmannschaft. Westeregeln versuchte nun die flexible Irxleber Deckung mit wesentlich mehr körperlichen Einzelaktionen zu überwinden, was begrenzt erfolgreich war. Aber insbesondere Westeregelns Klockmann (9 Tore) gelang es immer wieder mit hervorragenden Würfen außerhalb der Neunmeter-Zone Deckung und Torhüter zu überwinden. Dennoch wurde der Irxleber Vorsprung letztlich auf neun Tore ausgebaut.

Gimmler mit zwölf Treffern

Neben Konrad Gimmler mit seinen zwölf Toren waren diesmal besonders Karsten Walter und André Brett im Rückraum kaum zu stoppen, Tobias Heitmüller, der in der ersten Halbzeit das Irxleber Spiel geleitet und selbst drei Tore erzielt hatte, konnte nach einem schweren Bodycheck vom Westeregelner Christian Jacobi nach der Pause mit einer schweren Prellung nicht weiterspielen, was aber keine Auswirkung auf das Spiel der Irxleber Mannschaft hatte.

Dieser Sieg im letzten Spiel des Jahres war wichtig für das Selbstvertrauen, hat aber auch wieder gezeigt, dass der Aufsteiger mit voller Mannschaft, in der heimischen Halle und mit entsprechender Konzentration für alle Mannschaften eine echte Hürde sein wird.

In der Tabelle belegt der SVI mit 8:18-Punkten Rang elf.

Statistik

Irxleben: Schulze 2, Neujahr 1, Hofmann 1, Heitmüller 3, Walter 5, Brett 4, Pessel 2, Klaue 2, Gimmler 12, Ulrich 4, Horn, Jesse