Haldensleben l  Perfekt läuft die Vorbereitung auf die Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga für den Aufsteiger HSV Haldensleben nicht – und daran ist ausnahmsweise mal nicht das Corona-Virus schuld. Dass Enrico Sonntag seine Spieler wie letzten Donnerstag zum Training ins Haldensleber Waldstadion bittet, ist für die Handballer keine nette Abwechslung mehr, sondern inzwischen schon Routine. „Wir haben keine Halle“, bringt der Coach das aktuell größte Problem des HSV auf den Punkt.

Hallen sind noch gesperrt

Sowohl die heimische Ohrelandhalle als auch die bekannte Ausweichstation in Süplingen sind derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt. Übrig bleibt nur die Sporthalle an der Zollstraße – die hat aber weder die richtigen Abmessungen noch darf Klister verwendet werden. Damit ist sie für das Handballspiel eigentlich ungeeignet. Testspiele werden die Haldensleber deshalb auch nur auswärts absolvieren. Anvisiert sind folgende Termine: am 26. August in Oebisfelde und am 3. September in Warberg. In Planung sind zudem zwei weitere Spiele gegen höherklassige Teams.

Immerhin einen Ball hatten die HSV-Handballer inzwischen aber trotzdem schon mal wieder in der Hand und die Motivation ist groß. Das war auch beim Training mit einem Fitness-Coach zu spüren, den Sonntag nun ab und zu einsetzt, um Abwechslung in die Einheiten zu bekommen. Den Saisonstart bestreiten die Mannen aus der Börde am 26. September bei Mitaufsteiger Post Magdeburg.

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