Wolmirsleben l Heute steht mit dem Aufeinandertreffen zwischen dem SV Germania Borne und der Lok Schönebeck ein verheißungsvolles Derby auf dem Programm. Um 16.30 Uhr wird in der Sporthalle Wolmirsleben die Partie der Verbandsliga-Handballer angepfiffen.

Nach neun Begegnungen liegt der SV Borne derzeit, mit drei Siegen und sechs Niederlagen, auf dem zehnten Tabellenrang. Die Schönebecker weisen nach ebenso vielen Spielen sieben Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage vor und ordnen sich auf dem zweiten Rang ein.

Obwohl Lok solch einen guten Tabellenplatz einnimmt, weiß Trainer Henning Stapf, dass die Mannschaft aus Borne kein leichter Gegner wird. Abgestiegen aus der Sachsen-Anhalt-Liga ist das Team „eine gestandene Mannschaft“. Den knappen Sieg aus der vergangenen Woche gegen den HV Stendal (30:26), möchte Stapf vergessen machen. Doch dafür werden die Elbestädter „alles geben müssen“. Denn momentan hat sich die Mannschaft mit allerlei Spielerausfällen auseinanderzusetzen. Unter der Woche trainierte Stapf mit acht Mann. Verständlich ist, dass ihn dadurch Bauchschmerzen plagen. Auch, da sich erst kurzfristig entscheidet, wer definitiv nicht dabei sein kann. Verzichten muss er verletzungsbedingt auf Falk Hohmann und Sebastian Rost.

Henning Stapf hat sich den SV Germania Borne im vergangenen Spiel angesehen. „Es ist eine gute Truppe. Sie ist sehr schnell und aggressiv“, sagt er über Borne. Optimistisch bleibt er dennoch, auch wenn der Coach keine spezielle Taktik im Blick hat. „Borne ist von allen Seiten torgefährlich.“ Insbesondere die Deckung der Germania ist bekannt. „Wenn wir die aggressive 6-0-Deckung knacken, dann sind für uns auch zwei Pluspunkte drin“, sagt er.