Stendal (ckr/jhe) l Am Sonntag hat das traditionelle Nikolausturnier des 1. Luckenwalder Sportclubs im Ringen stattgefunden.

Die Flämingstädter sind seit Jahrezehnten berühmt und berüchtigt für ihre erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Fast 200 Sportler aus Russland, der Ukraine, Polen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt waren angereist, um sich die begehrten Pokale zu ergattern. Der RSV Stendal 07 wollte auch mitmischen.

Die Delegation aus der Altmark wurde von den Trainern Thomas Feindt und Jens Sagner geleitet, Schamil Suleimanov fungierte als Betreuer.

Bei dem sehr hohen Niveau mit zahlreichen national und international erfahrenen Gegnern, waren die Erwartungen der Stendaler leicht gebremst.

Enrico Krause startete in der B-Jugend im Limit bis 46 Kilogramm und fand nicht so richtig in den Wettkampf. Nach einer Punktnierderlage gegen Golde (RCG Potsdam) und einer Schulterniederlage gegen König (AVG Markneukirchen) wurde er Siebter.

Kevin Lucht (B-Jugend) musste sich mit hartnäckiger Konkurrenz in seiner neuen Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm auseinander setzen. Das Endresultat lautete nach Niederlagen gegen Guillon (Magdeburger SV90) und Akcin (TRV Berlin) Platz acht.

In der Doppelaltersklasse C-/D-Jugend gingen zwei Stendaler über die Waage. Platz acht gab es nach zwei Schulterniederlagen für Tim Jacobs (46 kg). Halit Suleimanov startete im Limit über 58 Kilogramm. Souverän schulterte er Liepack (1. Luckenwalder SC) im ersten Kampf. Nach kurzer Gegenwehr musste sich Schulze (KAV Mansfelder Land) auf Schulter geschlagen geben. Damit war der Einzug in das Finale geglückt. Hier traf Suleimanov auf Krüger (SVL Berlin) und musste sich beugen. Am Ende erreichte er die Silbermedaille.

Trainer Thomas Feindt bewertete das Abschneiden seiner Schützlinge: "In einem solchen starken Teilnehmerfeld können unsere Sportler wichtige Erfahrungen machen. Keiner konnte ganz oben mitringen, obwohl die vorhandenen Chancen genutzt wurden."

Ein Dank gilt dem Busunternehmen Lösch für die Bereitstellung des Fahrzeugs und dem Kampfrichter Christoph Krumrey für seinen Einsatz.