Insgesamt drei Handballteams aus dem Landkreis Stendal sind noch im Landespokalwettbewerb der Handballer,dem HVSA-Cup, vertreten. Von diesen treten zwei SG-Teams aus Seehausen an diesem Wochenende an.

Seehausen l Auch die Männer des HV Lok Stendal sind nach einem 35:31-Sieg über den USV Halle in der vergangenen Runde noch im HVSA-Cup vertreten. Da sie am Wochenende jedoch erst ihr Nordcupspiel in Biederitz austragen, haben sie das Landespokalspiel verlegt. Es führte sie am 8. Januar 2012 daheim mit dem Verbandsliga-Spitzenteam von Rot-Weiß Staßfurt II zusammen.

HVSA-Cup Männer

HBC Wittenberg - SG Seehausen. Bei den Männern wird an diesem Wochenende das Achtelfinale ausgetragen. Seehausens Team (Sachsen-Anhalt-Liga) sieht sich am Sonnabend (Anwurf: 17.30 Uhr) einem Anhalt-Ligisten (entspricht der 1. Nordliga) gegenüber. Der HBC Wittenberg ist gegenwärtig Zweiter in dieser Liga und hatte zuvor die SG Queis aus dem HVSA-Cupwettbewerb geworfen.

"Unser Kontrahent des Wochenendes ist stärker einzuschätzen als Radis II. Wittenberg hat eine große Handballtradition, war als Grün-Weiß in der Regionalliga. Inzwischen hat sich der HBC als eigener Verein gegründet. Die Männer, in deren Reihen ehemalige Regionalligaspieler sind, wollen nun natürlich nach und nach in höhere Regionen aufsteigen", weiß Seehausens Trainer Thomas Hennigs. Er schätzt die Chancen auf ein Weiterkomen 50 zu 50 Prozent ein. Er wird mit dem SG-Team der Vorwoche anreisen.

Seehausens Männer bezwangen in der 2. Runde des Pokalrennens die gastgebende Mannschaft von TuS Radis mit 23:19. Die SG-Männer führen übrigens anschließend ihre Mannschafts-Weihnachtsfeier in der Jugendherberge Wittenberg durch. Natürlich würde die Stimmung dabei um so besser sein, wenn zuvor die Pokalhürde aus dem Weg geräumt wird.

HVSA-Cup Frauen

SG Seehausen - SV Oebisfelde.

Ein (Fast-)Derby bestreiten Seehausens Frauen am Sonnabend ab 14.30 Uhr in der Wischelandhalle. Beide Mannschaften kennen sich gut, haben in der Sachsen-Anhalt-Liga schon so manchen harten Strauß ausgefochten. Dabei wurde zumeist der Heimvorteil zu einem Gastgebersieg genutzt. In einem Fall aber gelang den Wischestädterinnen auch schon ein Erfolg in Oebisfeldes Hans-Pickert-Halle.

Diesmal stehen die Seehäuserinnen in einer leichten Favoritenrolle. Im Gegensatz zum Kontrahenten (8:12) verfügen sie über ein positives Punktverhältnis (11:9) in der Liga, sind ausgeglichener als der Gegner. Bei der SG fehlt diesmal Christin Kracheel.

Auf Seiten der Gäste ist natürlich besondes auf Torjägerin Franziska Dietz sowie auf Steffi Lohan sehr zu achten. Stark sind auch die Torhüterinnen Jula Hübe und Steffi Müller.