Der Freitag und Sonnabend hat bei den Weihnachtsturnieren von Lok Stendal schon viele spannende Partien geboten. Das E-Juniorenturnier trieb am Sonntag noch alles auf die Spitze.

Stendal l In einem Millimeter-Neunmeterdrama unterlag der 1. FC Lok Stendal I gegen den VfL Wolfsburg mit 4:5.

Die Zuschauer sollten ihr Kommen in die gut gefüllte Sporthalle Schillerstraße nicht bereuen. In der Gruppe A setzte sich im Auftaktspiel Wolfsburg 3:1 gegen Ottersleben durch. Lok Stendal I bezwang Staßfurt sicher mit 5:0. Anschließend trafen sich die späteren Endspielgegner das erste Mal. Lok siegte verdient 2:0. Wolfsburg kam aber durch ein 6:1 gegen Staßfurt weiter. Lok Stendal I genügte ein 2:1 gegen Ottersleben zu Platz eins in der Gruppe.

In der Staffel B belegte der 1. FC Magdeburg ähnlich souverän Rang eins. Um Platz zwei entschied das Torverhältnis. Lok Stendal II und Salzwedel trennten sich 1:1, die Lok-Reserve hatte am Ende die bessere Tordifferenz. Im Halbfinale ließ Lok I der eigenen Reserve beim 5:0 keine Chance. Enger war es im zweiten Vorschlussrundenmatch. Wolfsburg siegte 1:0 gegen den 1. FC Magdeburg. Dann fing die Halle beim Spiel um Platz drei an zu brodeln. Der 1. FC Magdeburg ging gegen Lok II 1:0 in Front. Dann kam Tom Lampe und bog das Match mit einem lupenreinen Hattrick um.

Das Finale war Herzinfaktgefährdend. Die zwölf Minuten Spielzeit blieben ausgeglichen aber torlos. Es kam zur Show vom Neunmeterpunkt. Die drei Schützen beider Teams hauten zunächst den Torhütern mit einer Abgezocktheit die Bälle um den Ohren, dass die Zuschauer aus dem Staunen nicht rauskamen. Besonders Niklas Bittner verdrehte bei seinem Schuss den Fuß, das sich andere einen Kreuzbandriss zugezogen hätten. Das Ding schlug oben im Winkel ein. Dann entschieden Millimeter. Wolfsburg ging 4:3 in Front, wobei der Ball beide Pfosten berührte und reinging. Stendal glich zum 4:4 aus. Dann hielt Keeper Leonhard Glomb den nächsten Neuner. Stendal hatte die Hand am Pott, doch Dustin Smak scheiterte am VfL-Torwart. Die VW-Truppe gingen wieder 5:4 in Front. Nun kam nochmals Niklas Bittner und wieder der Doppelpfosten. Nur die Kugel sprang diesmal raus und Wolfsburg war glücklicher Sieger.

   

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