Oebisfelde l Die D-Jungen des SV Oebisfelde sind auf ihrem Weg zur Meisterschaft in der Nordliga nicht zu stoppen. So fuhren sie in eigener Halle gegen den SC Magdeburg II den neunten Sieg im neunten Spiel ein. 39:12 (18:8) setzte sich die SVO-Sieben vom Trainergespann Jens Knepper und Bernd Schulze durch.

Die Jungen aus der Allerstadt beherrschen die Konkurrenz scheinbar nach Belieben. Auch die Club-Reserve konnte an der Dominanz der Oebisfelder nicht rütteln. Zumindest nicht in Durchgang zwei. Im ersten Abschnitt boten die Gäste dem souveränen Tabellenführer aber mutig Paroli.

Probleme mit offener Manndeckung

„Damit habe ich auch gerechnet“, sagte Trainer Knepper nach Schlusspfiff und konkretisierte: „Die erste Hälfte wird in offener Manndeckung gespielt. Damit haben wir schon immer ein wenig Probleme. Aber ernsthaft in Gefahr sind wir nicht geraten. Wir hatten die Begegnung fünf Minuten vor der Pause sicher unter Kontrolle.“

Der SV Oebisfelde startete gut. Nach drei Minuten hatten Leo Pogadl, Joaquin Grabow und Tom Zedler ihre Farben mit 3:0 in Führung geworfen. Aber der SC Magdeburg wehrte sich und saß bis zum 7:10 in der 14. Minute dem SV Oebisfelde im Nacken. Doch danach war es vorbei. Die Einheimischen zogen unwiderstehlich an. Mit sieben Toren innerhalb von fünf Minuten schraubten Joaquin Grabow, Robert Pieper (2), Louis Knepper und Justin Truhn (3) das Resultat auf 17:7. Zur Pause stand es 18:8.

SV Oebisfelde brennt Feuerwerk ab

Im zweiten Durchgang brannten die Oebisfelder dann ein Feuerwerk ab. Dazu der Trainer: „Ich denke, wir haben unseren treuen Fans eine sehenswerte zweite Hälfte geboten. Es ging dabei nicht nur um das Torewerfen, sondern auch das Spielerische kam meiner Meinung nicht zu kurz. Eine gute Vorstellung meiner Schützlinge.“

In das Lob eingeschlossen war natürlich auch Torhüter Tim Brieske. Er wartete mit einigen tollen Paraden gegen die Magdeburger auf.

SV Oebisfelde: Brieske - Jagiella, Pieper (11), Zedler (1), Hanke (2), Knepper (2), Pogadl (7), Grabow (8), Kalupke (5), Schütze, Truhn (3); Siebenmeter: 0; Zeitstrafen: 1.