Plauen l Wer hätte das gedacht? Der SV Oebisfelde hat am Sonnabend trotz enormer personeller Probleme und nach der nicht förderlichen 25:31-Auftaktniederlage gegen den HC Aschersleben in der Mitteldeutschen Oberliga den ersten Saisonsieg eingefahren. Und das sogar in fremden Gefilden und äußerst souverän. Beim HC Einheit Plauen setzten sich die Allerstädter mit 34:23 durch. Zur Pause lag der SVO bereits mit 20:10 vorn.

Freude ist groß

Nach Abpfiff war im Lager der Oebisfelder die Freude über den ersten Erfolg in der Mitteldeutschen nach drei Jahren Abstinenz selbstverständlich groß. Natürlich auch bei Trainer Thomas Meinel. „Das war eine ganz starke Leistung meiner Mannschaft. Wir haben aus einer aggressiven Abwehr heraus sehr konzentriert und diszipliniert in der Offensive agiert. Auch unser Umkehrspiel hat prima geklappt. Dadurch konnten wir schon früh der Begegnung unseren Stempel aufdrücken“, erzählte der SVO-Übungsleiter.

So stand es nach zwei Minuten 3:0 für die Gäste. Florian Kamm, Daniel Schliephake und Steve Sauer hatten getroffen. Danach gelang den Mannen aus dem Vogtland zwar zweimal der Anschluss (2:3; 4:5), aber der SVO zeigte sich unbeeindruckt. Daniel Schliep­hake, Spielmacher Alexander Vogel und der treffsichere Tim Schroeter schraubten das Resultat auf 8:4 (14.).

SV Oebisfelde baut Vorsprung aus

Auch die anschließende Auszeit des HC Plauen brachte die Oebisfelder nicht aus dem Tritt. Die Meinel-Sieben baute ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Der betrug nach gespielten 22 Minuten und nach einem verwandelten Siebenmeter von Alexander Vogel sieben Treffer (14:7). Kurz vor der Pause machte schließlich Florian Kamm die 20:10-Halbzeitführung seiner SVO-Farben perfekt.

„Wir haben dann auch den zweiten Abschnitt sehr dominant gestalten können und somit einen sehr wichtigen Sieg, der uns weiteren Auftrieb geben sollte, einfahren können“, fasste Thomas Meinel zusammen.

SV Oebisfelde: Weis - Kamm (3), Vogel (8/2), Kalupke (2), Heidler (1), Butzek (1), Koch (1), Schroeter (11/1), D. Schliephake (5), Sauer (2).

Siebenmeter: 5/3; Zeitstrafen: 3.