Sudenburg. Da, wo der MSV Preussen derzeit in der Tabelle der Fußball-Verbandsliga steht, nämlich auf Rang drei, würden die Sudenburger auch gern zum Saisonende stehen. Es flutscht derzeit bei den Schützlingen von Dirk Hannemann, doch der Trainer hält auch nach dem 2:0 vom vergangenen Sonnabend gegen den Oscherslebener SC den Ball flach: "Da war ich schon sehr zufrieden, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit fünfzehn Minuten den Spielfaden etwas verloren hatten und sicherlich auch noch ein, zwei Tore mehr hätten machen können. Platz drei derzeit ist ganz schön, aber es sind noch 20 Partien zu spielen."

Da kann bereits das Spiel morgen beim Tabellenelften SV Staßfurt zum Wegweiser werden, zumal man sich in der Vergangenheit stets heiße Duelle mit der Elf aus dem Salzlandkreis geliefert hat. "Staßfurt hat nichts zu verlieren, macht gegenwärtig sicherlich eine schwierige Phase durch, erklärt Hannemann und ist dennoch siegesgewiss: "Wenn wir konzentriert auftreten, den Kampf annehmen und unseren spielerischen Vorteile in die Waagschale werfen, sollte ein Dreier drin sein."

Routinier Christian Behr wird nach ausgestandener Verletzung noch nicht für volle 90 Minuten fit sein, wohl aber wieder beginnen. Steve Röhl könnte nach Gelb-Rot-Sperre wieder in den Startelf zurückkehren, doch wollte sich der Preussen-Trainer da noch nicht festlegen.