Magdeburg (jae). Am 8. Spieltag der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen setzte sich die zweite Vertretung des HSC 2000 Magdeburg bei der SG Lok Schönebeck 36:31 (19:16) durch und kletterte durch die überraschende Heimniederlage des Staffelfavoriten MSV Buna Schkopau gegen SV Irxleben (19:21) auf den zweiten Tabellenplatz.

In einer sehr temporeichen Partie legte die Bundesliga- reserve von Anfang an vor und ließ im gesamten Spielverlauf nur viermal den Ausgleichstreffer zu. Erfreulich war zu sehen, dass die junge Magdeburger Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 17,7 Jahren zwar in der Anfangsphase nicht unbedingt spielerisch überzeugte, aber dafür umso mehr auf kämpferischer Ebene den Schönebeckerinnen mindestens ebenbürtig war. So kam die HSC-Zweite über eine sehr aggressive Abwehr immer wieder zu Tempogegenstößen und einfachen Toren.

Aber der Gastgeber hielt vor allem durch Carolin Schedlo dagegen und sorgte für eine unterhaltsame und spannende erste Halbzeit, die die Stadtfelderinnen mit 19:16 für sich entscheiden konnten.

Auch in der zweiten Halbzeit hielten beide Teams das Tempo hoch und sorgten weiter für eine spannende Begegnung. So konnte Schönebeck in der 37. Minute wieder ausgleichen (22:22). Aber die jungen Banditen verteidigten ihre Führung im weiteren Spielverlauf. Zwar versuchte Schönebeck mit einer Manndeckung gegen die in der Anfangsphase etwas schwächelnde, aber dann immer stärker werdende Swantje Heimburg den Spielfluss zu stören, aber in dieser Phase übernahm die erneut gut aufspielende Daniela Franke Verantwortung.

In der Schlussphase vertei-digten die HSC-Mädels erstaunlich clever ihren Vorsprung. Das lag an der nun starken Monique Kumpf, die auf der mittleren Aufbauposition sehr umsichtig Regie führte und selbst auch für Torgefahr sorgte.

HSC 2000 II: Mracek, Bormann – Degen, Fliess 2, Franke 9, Garz 2, Lampe 2, Els 1, Heimburg 6, Kracht 4, Klöppel 3, Kumpf 6, Lüter 1.