Magdeburg (hoe). Im Kampf gegen den Abstieg, in dem sich die Regionalliga-Volleyballer des USC Magdeburg nach der bitteren Heimniederlage zuletzt gegen Rotation Prenzlauer Berg mittlerweile befinden, müssen die Elbestädter am Samstag-abend beim TKC Wriezen antreten.

Für die USC-Herren kann die Devise nur lauten: Augen zu und durch! Denn gegen die Wriezener, die immer durch ein fanatisches Publikum unterstützt werden, haben die Gäste zumindest in deren Halle noch "keinen Blumentopf gewonnen".

Dass die Magdeburger das wollen, daran besteht sicher kein Zweifel. Nur müssen sie sich dazu weiter steigern. Gegen die Berliner waren zwar wieder Fortschritte zu sehen, die sich auch in der Statistik bemerkbar machten (z. B. die gute Quote in der Annahme oder im Außenangriff bzw. bei Markus Vogler auch über die Mitte), dafür war man aber im Blockbereich ziemlich "unterrepräsentiert".

"Zwei Blocks mehr in Spiel entscheidenden Situationen, und wir hätten gar nicht in den Tiebreak gemusst", trauerte der USC-Trainer Hendrik Oelze nach der Videoauswertung immer noch einigen Möglichkeiten nach.

Das Spiel ist aber abgehakt, die Fehler wurden ausgewertet, jeder Spieler konnte sich noch einmal entsprechende Szenen im Video "zu Gemüte führen" und wird versuchen, die notwendigen Veränderungen herbei zu führen.

Die Wriezener haben zwar bisher nur gegen die Spitzenteams verloren, vielleicht schaffen die Magdeburger aber als Underdog dennoch die erhoffte Überraschung.