Magdeburg. Mit einem 28:23 (13:10)-Auswärtserfolg haben die Handballerinnen des HSC 2000 Magdeburg am 8. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga ein Lebenszeichen von sich gegeben. Im Kellerduell beim TuS Lintfort konnte das Subocz-Team am Wochenende nach zuletzt sieben erfolglosen Spielen endlich den ersten Saisonsieg für sich verbuchen. Grundlage für den Erfolg war in erster Linie eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei vor allem die Deckung der Magdeburgerinnen zu alter Stärke gefunden hat. Im Angriff waren Ina Seeger (6/3 Tore) sowie Victoria Göpel (5) am erfolgreichsten.

Nachdem die Bandits zuletzt vor allem Startschwierigkeiten hatten, legten die Magdeburgerinnen unweit der holländischen Grenze los wie die Feuerwehr. Aus einer sicheren Deckung heraus zeigten die Elbestädterinnen auch im Angriff keine Nerven und hatten sich so nach 14 Minuten bereits eine komfortable 7:1-Führung erarbeitet. Bemerkenswert, dass sich bis dahin jede eingesetzte Spielerin in der Torliste eintragen konnte.

Mit zunehmender Spielzeit fanden jedoch auch die Gastgeberinnen besser ins Spiel und verkürzten bis zum 5:10 (21.). Danach schlich sich erneut der Fehlerteufel bei den Magdeburgerinnen ein. So haderte diese in der Offensive vor allem mit der Chancenverwertung und konnte in den folgenden neun Minuten nur drei Treffer erzielen. Dieses Geschenk nahmen die Lintforterinnen dankend an und verkürzten bis zur Pause auf 10:13.

Doch nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Gäste, die den besseren Start für sich verbuchten. Obwohl Yvonne Sachse sowie Karleen Hartmann mit jeweils zwei Zeitstrafen belasteten waren, agierten die Bandits sehr gut in der Deckung. So konnten sich die Subocz-Schützlinge erneut bis auf 20:14 (41.) absetzen und behielten auch danach weiter die Kontrolle im Spiel. Zwar verschärfte Lintfort noch einmal das Tempo und kämpfte sich bis auf 20:23 (54) heran, doch ließen die Magdeburgerinnen auch in der Schlussphase des Spiels nichts anbrennen.

Erleichtert über den Sieg äußerte sich auch HSC-Trainer Grzegorz Subocz nach dem Spiel: "Glückwunsch an meine Mannschaft zu dieser Leistung. Wir haben heute eine klasse Teamleistung gezeigt und es auch geschafft, die taktischen Schwerpunkte der letzten Woche gut umzusetzen."

HSC 2000: Hofmeister – Seeger 6/3, Göpel 5, Vogel 4, Schröder 4, Hartmann 4, Schüler 2, Hubinger 1, Sachse 1, Bange 1, Mendler.