Wie in der Fußball-Verbands- und -Landesliga Nord blieb auch die Staffel 2 der Landesklasse nicht von zahlreichen Spielausfällen am letzten Spieltag der Hin- bzw. ersten Spieltag der Rückewunde verschont. Doch auch in dieser Spielklasse, der dritten mit Magdeburger Beteiligung im Bundesland Sachsen-Anhalt, verspricht die Rückrund viel Spannung an der Spitze bzw. im Keller der Tabelle.

Insgesamt konnten in dieser Landesklasse-Staffel 111 Begegnungen durch die Schiedsrichter angepfiffen werden. Dabei sahen die Zuschauer 63 Heimsiege, 19 Remis und 29 Erfolge der Gästeteams.

In diesen 111 Begegnungen erzielten die 16 Mannschaften 398 Tore. Das entspricht einem Schnitt von 3,58 Treffern pro Begegnung. Im gleichen Zeitraum der Vorsaison kam die Liga auf einen Schnitt von 4,03 Treffern pro Begegnung. In der Saison 2008/09 lag die Staffel gar bei einem Schnitt von 4,27 Treffern pro Begegnung. Damals gehörten nur 13 Mannschaften der Staffel an.

Die meisten Siege brachten die beiden punktgleichen Mannschaften vom FSV Barleben und TSV Rot-Weiß Zerbst mit je elf nach Hause. Auf je zehn Siege kamen Eintracht Gommern und der TuS 1860 Neustadt mit je zehn Erfolgen.

Allerdings "hinken" diese Vergleiche etwas, da die Anzahl der absolvierten Spiele bei den Teams recht unterschiedlich ist. So konnte der TuS Neustadt, Dank der unermüdlichen Arbeit seiner Helfer, alle angesetzten 16 Spiele absolvieren. Dagegen konnte Klein Wanzleben nur zwölf Mal antreten.

Die wenigsten Siege verbuchten die vier Letztplatzierten SV Arminia, SV Altenweddingen, 1. FSV Nienburg und BSV 79 mit je zwei Erfolgen.

Remiskönige sind die Kicker von Union Heyrothsberge, die sechs von 14 Spielen unentschieden beendeten. Dicht dahinter folgen der SV Arminia (5) und der SV Altenweddingen (4). Die wenigsten Remis verbuchten die vier Erstplatzierten FSV Barleben, Rot-Weiß Zerbst, Eintracht Gommern und TuS 1860 Neustadt mit je einem Unentschieden.

Die beiden Spitzenreiter aus Barleben (2) und Zerbst (3) haben auch die wenigsten Niederlagen kassiert. Dagegen weisen der BSV 79 (11) und Nienburg (10) die meisten Niederlagen auf.

Landesliga-Absteiger FSV Barleben 1911 war nach zehn Spieltagen auf Platz eins zu finden. Die weiteren sechs Spieltage standen der TSV Rot-Weiß Zerbst (4), der TuS 1860 Neustadt und der SV Seehausen/Börde (je 1) an der Klassementsspitze.

Auf den drei Abstiegsrängen tummelten sich sieben Vereine. Während der zweite Landesliga-Absteiger 1. FSV Nienburg und der amtierende Magdeburger Stadtmeister BSV 79 je 14 Mal auf einem Abstiegsrang platziert waren, kamen der SV Altenweddingen und der SV Arminia auf acht bzw. sieben Platzierungen in diesem Bereich. Neben Empor Klein Wanzleben (2) fanden sich aber auch Eintracht Gommern (2) und der FSV Barleben (1) in diesem Kreis wieder.

Die meisten Tore in einer Begegnung fielen am 28. August beim 7:3 der Olvenstedter Germania gegen den 1. FSV Nienburg mit zehn Treffern. Sieben Tore notierten die Chronisten beim 7:0 von Irxleben gegen den MSV Börde II (6. November), beim 6:1 von Barleben gegen Klein Wanzleben (18. September), beim 4:3 von Klein Wanzleben gegen den MSV Börde II (25. September) sowie beim 5:2-Erfolg des SV Irxleben am 30. Oktober im Nachbarschaftsduell bei Germania Olvenstedt.

Das 7:0 der Irxleber gegen die Stadtfelder Reserve war auch der höchste Heimsieg im bisherigen Saisonverlauf. Danach folgen das 6:0 von Atzendorf gegen den BSV 79 (16. Oktober) sowie das 6:1 des FSV Barleben gegen Klein Wanzleben vom 18. September.

Den höchsten Auswärtssieg feierte der SV Irxleben am 16. Oktober beim 5:0 in Klein Wanzleben. Auch das 5:2 von Rot-Weiß Zerbst am 30. Oktober in Olvenstedt kann sich sehen lassen.

Insgesamt pilgerten 9 546 Besucher zu den 111 Spielen. Das entspricht einem Schnitt von 86 zahlenden Fans. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als im Schnitt 75 Besucher die Spiele dieser Klasse besuchten.

Den höchsten Besuch gab es am 2. Spieltag in Irxleben, als 225 Zuschauer die Sportplatztore zur Begegnung des heimischen SVI gegen den BSV 79 durchschritten. Auch in den Begegnungen Barleben gegen Zerbst (190), TuS 1860 Neustadt gegen Barleben (176) und Eintracht Gommern gegen Zerbst (175) pilgerten mehr als 170 Besucher auf die Sportplätze.

Den geringsten Andrang vermerkten die Chronisten zu den Spielen FSV Nienburg gegen den MSV Börde II mit 15, Nienburg gegen Klein Wanzleben mit 31 und Zerbst gegen den SV Arminia mit 33 zahlenden Besuchern.

In Fragen Fair Play stehen der MSV Börde II mit 41 Gelben Karten, der TuS 1860 Neustadt und der TSV Rot-Weiß Zerbst mit je drei Gelb-Roten Karten sowie erneut die Zerbster mit drei glattroten Karten im nicht gerade Mittelpunkt der Kritik.

 

Bilder