Magdeburg (hoe). In der Volleyball-Regionalliga Nordost der Männer kassierte der USC Magdeburg beim Aufsteiger Berliner VV Vorwärts eine glatte 0:3 (-13, -22, -26) Niederlage.

Eine hohe Fehlerquote im Individualbereich und die Schwächen bei der Umsetzung abgewehrter Bälle konnten nicht beseitigt werden und waren die Hauptursachen für die Niederlage.

Auch die dünne Personal- decke, neben Meineke, Glücklederer und Opitz musste auch noch Libero Andreas Hennig wegen Rückenproblemen kurzfristig absagen, so dass die Mittelblocker auch in der Annahme gefordert waren, ließ Trainer Hendrik Oelze nach dem Spiel nicht gelten. "Aber gerade in diesem Bereich gab es die wenigsten Defizite", so der Coach.

Obwohl gut in das Spiel gestartet, bis zum 10:10 im ersten Satz hielten die Gäste dagegen, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. In der Folge schlichen sich zunehmend Fehler ein, gerieten die Magdeburger aussichtslos in Rückstand und schafften nur noch drei (!) ganze Punkte bis zum Satz-Endstand von 13:25.

Ein ähnlicher Spielverlauf dann in Durchgang zwei. Nach ausgeglichenem Beginn lag der USC beim 11:19 wieder aussichtslos hinten. Allerdings entdeckten die Gäste jetzt ihre kämpferischen Qualitäten und verkürzten noch einmal auf 19:21. Zu viel mehr reichte es aber in diesem Durchgang auch nicht – 22:25.

Auf jeden Fall hatte die Aufholjagd den Magdeburgern wieder etwas Zuversicht gegeben, was sich im dritten Satz zunächst auch im Ergebnis widerspiegelte. Besonders die Wechsel von Marco Hagemeier auf die Zuspielposition und "Sascha" Ziskins, der sich als "Allzweckwaffe" präsentiert, in den Annahme-Außen-Bereich, schienen sich auszuzahlen. Nach einer 14:11-Führung mussten die Gäste zwar beim 19:19 den Ausgleich hinnehmen, konterten aber zur 21:19-Führung. Doch in der heißen Endkampfphase sorgten die bereits angesprochenen Eigenfehler für den bitteren 26:28-Satzverlust.

USC: Hagemeier, Kliefoth, Lautenschläger, Mück, A. Ziskins, E. Ziskins, Vogler, Noack.