Stadtfeld l Gegen den Absteiger aus der Mitteldeutschen Handball-Oberliga und aktuellen Tabellenführer der Sachsen-Anhalt-Liga aus Oebisfelde hatte der Post SV Magdeburg eine schwere Aufgabe vor der Brust. Doch die Mannschaft begann hochkonzentriert und führte nach fünf Minuten Spielzeit mit 4:1. Vor allem Jan Sülflow traf zu Beginn und auch die Abwehr um Matthias Dehnhardt stand sicher.

Der Gast kam nun allerdings auch besser ins Spiel, machte Druck aus dem Rückraum, glich in der 17. Minute zum 8:8 aus. Dies verunsicherte die Postler. Der Aufsteiger spielte nicht mehr so druckvoll und schnell wie zu Beginn, vergab auch gute Tormöglichkeiten, dementsprechend ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand (10:13) in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, wobei es größtenteils fair vor sich ging. Auch ein Verdienst des umsichtig leitenden Schiedsrichtergespanns. Die Magdeburger kamen jedoch nicht von den drei Toren Rückstand aus der ersten Halbzeit herunter.

Dies änderte sich erst in der 50. Minute (21:23). Eine Minute später gelang gar der Anschlusstreffer zum 22:23 bzw. noch einmal zum 23:24. Doch der Ausgleich wollte auch nicht bei einem Siebenmeter fallen.

Christian Herrmann, bester Werfer der Gäste mit zehn Toren, entschied am Ende das Spiel zu Gunsten des Tabellenführers, der jedoch sicher nicht mit so großer Gegenwehr des Aufsteigers gerechnet hatte. Mit ein klein wenig mehr Fortune und einer besseren Chancenausbeute in Durchgang eins wäre ein Punkt drin gewesen, so blieb diese couragierte Leistung leider ohne Zählbares.

 

Post SV Magdeburg: Preuß, Fründ – Schliephake 4, Meister 1, Heinemann, Holst 5, Fischer, Zunkel, Häberer 1, M. Dehnhardt 3, Frank 2, Sülflow 7, Seel 1