TuS 1860 – Buna Schkopau 38:25

(vs) Die Szenen in der 10. Minute beim Stand von 6:5 sollten beispielhaft für die erste Halbzeit stehen. TuS mühte sich im Angriff, verlor aber den Ball im Deckungsverbund des MSV Buna Schkopau, da er zu kompliziert spielte. Der MSV machte das Spiel schnell und konnte in der zweiten Welle nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Siebenmeter parierte Karen Breitkopf, doch die Gäste waren aufmerksamer und brachten den Abpraller im Tor der Neustädterinnen unter.

In der Folge wechselte die Führung ständig. Über die Stationen 6:7, 8:7, 8:9 konnte sich keine Mannschaft bis zum 13:13 (25. Minute) absetzen. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann TuS und sollten auch den Grundstein für den Heimsieg legen. Ausgangspunkt war wieder eine Parade von Breitkopf.

Die Bälle wurden vor allem über Ulrike Damboldt oder Lisa Haegebarth in der ersten und zweiten Welle nach vorn getragen und zu Toren genutzt. So ging es mit einer mit 17:14-Führung in die Pause.

In Halbzeit zwei starteten die Gastgeberinenn hellwach und legten zum 19:14 nach. Angetrieben von einer starken Damboldt setzte sich TuS dann binnen weniger Minuten auf 22:15 ab. Über die Stationen 29:16 und 32:17 vergrößerten die Elbestädterinnen den Vorsprung. TuS-Trainer Dirk Pußel: „Es war eine rundum klasse Mannschaftsleistung, bei der Karen Breitkopf und Ulrike Damboldt einen absoluten Spitzentag erwischt haben.“

TuS: Seifried, Kuhnert - Schulz, L. Haegebarth, Heine, Kirsten, Damboldt, Arens, Kietz, Schlecht, Böhme, K. Müller, J. Müller, Lemme

Lok Schönebeck – Magdeburger SV 90 21:35

(vs/hm) Die Görlich-Schützlinge reisten mit einigem Respekt nach Schönebeck, hatte doch Lok eine Woche zuvor den Meisterschaftsfavoriten HC Salzland bezwungen. Hinzu kam, dass die Lemsdorferinnen mit Buchholz, Joneck und Pflanz zwar drei Torhüterinnen aufbieten konnten, jedoch für das Feld nur noch eine Ersatzspielerin hatten.

Bis zum 5:5 war das Spiel noch ausgeglichen, bevor sich der MSV über die Spielstände 7:10 und 9:14 etwas absetzen konnte. Christin Zunkel, die sowohl im Konterspiel als auch auf Linksaußen im „Eins gegen eins“ erfolgreich war, überzeugte dabei. Da die Gäste noch einige „Hundertprozentige“ ausließen, kam Lok noch einmal auf 12:14 heran.

Im zweiten Abschnitt nahm vor allem Kerstin Lincke das Heft des Handelns in der Abwehr in die Hand, sorgte gemeinsam mit ihren Nebenleuten dafür, dass der MSV nur noch neun Gegentreffer zuließ. Aber auch im Angriff drehte Lincke auf und war nur noch einmal in der 48. Minute von Loks Katharina Depta durch grobes Foulspiel zu stoppen. Die Folge waren eine Rote Karte und eine weitere Zeitstrafe für Schönebeck. Das MSV-Trio Zunkel/Horn/Lincke sorgte zusammen für 26 Tore und war der Garantieschein für den am Ende klaren Erfolg der Lemsdorferinnen, die nun im Stadtderby den TuS 1860 empfangen.

MSV 90: Buchholz, Joneck, Pflanz - Kracht 3, Horn 10, Zunkel 10, Jessica Reß 2, Lincke 6, Barth 4, Körtge

 

Vom Spiel FSV – Dessau-Roßlauer SV liegen leider keine Informationen vor.