Magdeburg (pbo) l Wer weiß, wie das Regionalliga-Spiel der Otto Baskets gegen Vechta ausgegangen wäre, wenn der bisher erfolgreichste Magdeburger Angreifer Tyshawn Bell verletzungsbedingt nicht nur 7:49 Minuten gespielt hätte und wenn Noha Pascual nicht durch einen Pferdekuss die ganze zweite Halbzeit stark eingeschränkt gewesen wäre.

So gewann der Favorit Rasta Vechta 91:84 (53:43), musste dabei aber alles geben, um als Sieger das Parkett der Gieselerhalle zu verlassen. Er hatte Glück, dass es den BBC-Angreifern einfach nicht gelang, Jake Robert Reinders zu seinem fünften Foul zu zwingen, denn er spielte fünf Minuten mit vier Fouls. Erfolgreichste Werfer ihrer Teams waren der Litauer Karlis Pauls Lasmanis (Rasta, 25 Punkte) und Magdeburgs Kroate Jure Lozancic (21).

Es bleibt dabei. Die Magdeburger sind im Aufwind und haben sich gegenüber der Hinrunde wirklich stark verbessert, können den Aufwind aber nicht in Zählbares umsetzen. Nun kam auch noch großes Verletzungspech dazu, obwohl die medizinische Abteilung alles versucht hat. Gut, dass es nun eine Punktspielpause gibt, nach der die Verletzten hoffentlich zurück sind.

Nach dem ersten Viertel führte Vechta 24:18, lag zur Halbzeitpause mit 53:43 vorn. Im dritten Viertel schien sich ein Debakel für den Gastgeber anzudeuten. Rasta führte beim 75:54 (29.) mit 21 Punkten und sah wie der sichere Sieger aus. Mit einer 78:60-Führung gingen die Gäste in das letzte Viertel. In diesem trumpften Arabadzhiyski und Lozancic ganz stark auf und brachten den BBC Magdeburg bis auf 85:83 (39.) heran. Doch der Ausgleich gelang nicht und Jarchow sowie Herkenhoff machten den 91:84-Sieg der Gäste perfekt.

 

BBC Magdeburg: Pascual 8, Karadzhov 8, Piechucki 5, Hersisia 18, Bell 2, Sijanas 2, Arabadzhiyski 20, Lozancic 21