Magdeburg (pbo/hm) l Der Gast von der Nordseeküste glänzte im Hinspiel mit sieben Dreiern. Die Nordlichter sind im 297. Regionalligaspiel der Magdeburger klarer Favorit. Cuxhavens Kader ist sehr tief besetzt, verfügt über viel Erfahrung und hat eine sehr gute Qualität.

Die Norddeutschen haben bisher erst eine Niederlage auf dem Konto, verließen in 16 Partien als Sieger das Parkett und sind der einzige ernsthafte Jäger von Tabellenführer Bernau. Am 26. März kommt es dann in Bernau zum Gipfeltreffen der Liga.

Zuletzt gewann Cuxhaven bei den starken Hannover Korb-jägern mit 90:82. Erfolgreichste Scorer für das RW-Team von Coach Morios Hadzija waren dabei der 2,10-Meter-Riese Dragan Sekelja (Kroatien/14 Punkte), Sinisa Cvetanovic (Serbien/19 Punkte), Marko Rakoscevity (Ungarn/17 Punkte) und Gerald Robinson (USA/Niederlande/13 Punkte).

Die Magdeburger schrammten zuletzt gegen Rasta Vechta an ihrem dritten Saisonerfolg vorbei, boten aber trotz verletzungsbedingtem Ausfall von Ty Bell und Arturo Pascual bei der 84:91-Niederlage eine sehr engagierte Vorstellung.

Die spielfreie Zeit nutzten die Otto Baskets, um die Verletzten zu behandeln. Mit welchem Erfolg, wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Die Vorbereitung auf das Spiel war für den Gastgeber alles andere als optimal.

Wie schon gegen Vechta, als er fünf Punkte beisteuerte, wird voraussichtlich auch wieder Magdeburgs Coach Kamil Piechucki mitwirken. Der frühere Aschersleber steht in seinem 46. Regionalliga-Spiel vor seinem 500. Punkt, bisher erzielte er 497 Punkte. Piechucki hofft, sowohl auf Topscorer Tyshawn Bell als auch Noha Pascual zurückgreifen zu können. Bell, im Hinspiel in Cuxhaven mit 28 Punkten bester Magdeburger, musste gegen Vechta bereits nach knapp acht Minuten verletzt raus. Der Spanier Auturo Andres Noha Pascual, der im Hinspiel in Cuxhaven sein Debüt für den BBC Magdeburg gab, erlitt vor zwei Wochen gegen Vechta einen schmerzhaften Pferdekuss, biss sich aber durch.