Magdeburg l  Der SV Fortuna empfängt am Sonnabend ab 15 Uhr am heimischen Schöppensteg den 1. FC Ramonta aus Amsdorf, der MSV Börde gastiert zur gleichen Zeit bei der SG Rot-Weiß Thalheim. Beide Magdeburger Vertretungen, die in der Breite recht jung aufgestellt sind, präsentierten sich zuletzt sehr inkonstant in ihren Leistungen. So gilt die vordergründige Aufgabe beider Mannschaften darin, Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.

Fortuna wird sich wehren

„Gegen Amsdorf erwartet uns erneut eine nicht ganz so einfache Aufgabe“, sieht Fortuna-Trainer Dirk Hannemann die Ausgangslage. „Obwohl wir zuletzt in Zorbau insgesamt nicht überzeugen konnten, kann ich eines versprechen: Wir werden auch gegen Amsdorf eine Mannschaft auf das Feld schicken, die sich wehrt und die das Spiel gewinnen will“, so der Coach vorausschauend.

Zwar müsse er erneut verletzungs- und arbeitsbedingt umstellen, doch „wenn alle ihr Potenzial abrufen, jeder an die Leistungs- und Schmerzgrenze geht, ist auch gegen Amsdorf etwas zu holen.“ Das habe man in den Spielen gegen Ammendorf und Stendal bewiesen.

Fehlen werden der mit einem Mittelfußbruch ausfallende Christopher Garz, der gelbgesperrte Marcel Helmeke, Dennis Schardt, Pascal Kirschner, Vitus Kraft, Elias Oerke und Thomas Heinrich. Zudem steht noch hinter dem Einsatz von Kapitän Patrick Wöge ein Fragezeichen.

Personelle Probleme auch beim MSV

Nicht nur für MSV-Trainer André Hoof stellt der Aufsteiger aus Thalheim eine völlige Unbekannte dar. „Die Mannschaft ließ bisher mit guten Ergebnissen aufhorchen und bestätigt die Tatsache, dass Mannschaften aus dem Süden unseres Bundeslandes traditionell etwas spielstärker als die im Norden sind.“

Zudem haben auch die Stadtfelder einige personelle Probleme. So fallen Lars Zenker, Lorenzo David Sori Acosta, Maik Leonhardt und Tom Freisleben verletzungsbedingt aus. Henry Conrad ist beruflich, Benjamin Lohse und Marcel Scheinhardt privat verhindert sowie Falko Maß, der auf Studienreise ist.

„Gerade die Ausfälle in der Offensive machen uns zu schaffen. Trotzdem gilt auch für uns der Spruch, bange machen gilt nicht. Wir wollen jedenfalls etwas Zählbares mitbringen“, so Hoof.

Fakt: Pokalkick in Magdeburg

Klar ist jetzt auch, dass der MSV sein Achtelfinal-Landespokalspiel gegen den Drittligisten Hallescher FC in Magdeburg austragen wird. Die Partie steigt wie angesetzt am Sonnabend, 11. November, 13 Uhr, aber nicht im heimischen GutsMuths-Stadion, sondern im Germer-Stadion.