Neue Neustadt (mho). Einen Vergleich auf Augenhöhe lieferten sich der SV Eintracht aus der 2. Stadtklasse und Germania Olvenstedt im Achtelfinale des Fußball-Stadtpokales. Die favorisierten Gäste setzten sich letztlich durch einen Doppelpack von Goalgetter Andreas Bode mit 2:0 nach Verlängerung durch.

Der neugegründete SV Eintracht konnte das gewonnene Selbstvertrauen als bisher verlustpunktfreier Spitzenreiter der 2. Stadtklasse auch in das Pokalspiel mitnehmen. Der Klassenunterschied gegen den Landesklasse-Vertreter war zu keinem Zeitpunkt zu spüren. Vielmehr waren es die Underdogs, die die Olvenstedter mehr als einmal in Verlegenheit brachten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und hatten genug Chancen, um die Partie für sich zu entscheiden.

Gerade in der Schlussphase hätte Patrick Ellrich den SVE in Führung bringen müssen. Nach einer sehenswerten Einzel- leistung zischte sein Geschoss Richtung Winkel, wurde jedoch noch von Olvenstedts Schlussmann Maik Wende pariert (80.). Auf der Gegenseite verpasste Bode eine Minute vor dem Ende die Entscheidung, als ein Kopfball neben den Eintracht-Kasten landete.

In der Verlängerung zeigte der Favorit seine Klasse. Bode köpfte scheiterte zunächst nach einer Flanke von Patrick Kohrmann per Kopf am Eintracht-Keeper, drückte jedoch den Nachschuss zum 0:1 über die Linie (92.). Davon ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken, sondern drängten auf den Ausgleich. Die Bemühung blieben jedoch erfolglos. Mit dem zweiten Bode-Treffer in der 118. Minute war die Partie entschieden.

SV Eintracht: Poracla – Gröbe, G. Zimmler, Ellrich, Kirschner, Handschuk (97. Ababou), Meinhardt, J. Schmidt, M. Schmidt, Hunger, J. Zimmler.

Germania Olvenstedt: Wende – Schulze, Gasch (115. Knobbe) , Müller, Zabel, Kohrmann, Schröter, Rosenberger, Dinter (71. Küster), Hallbauer, Bode

Tore: 0:1, 0:2 Bode (92., 118.).