Neu-Olvenstedt l Zum letzten Spiel der Hinrunde hatten die Handballerinnen des BSV 93 den ungeschlagenen Tabellenführer der Mitteldeutschen Oberliga, HC Rödertal, zu Gast. Obwohl die Magdeburgerinnen das Spiel mit zehn Tore verloren, boten sie beim 22:32 (7:17) eine durchaus ansprechende Leistung.

Trotz der spielerischen Überlegenheit der Gäste begann das Ziegler-Team couragiert, kämpfte in der Abwehr und ließ keine "leichten Tore" zu. Nach dem 1:2 (5. Minute) provozierte die Gästeabwehr technische Fehler, um diese dann gnadenlos auszunutzen.

Die Gastgeberinnen mussten sich jedes Tor schwer erarbeiten, während ihre Gegnerinnen konterten. Nach dem fünften Konter und dem 4:11 nahm die BSV-Bank in der 17. Minute ihre Auszeit. Allerdings konnten die Fehler nicht weiter minimiert werden und so fielen alle weiteren Gegen- tore zum 7:17-Pausenstand durch Konter.

Wer aber nun dachte, dass die Olvenstedterinnen aufgaben, hatte sich getäuscht. Mit großer Willenskraft kämpften sie sich auf 13:19 (42.) heran. Jetzt sahen sich die Gäste-Verantwortlichen genötigt, die grüne Karte zu nutzen.

Nach mehreren Kontertoren stellte der Tabellenführer den alten Zehn-Tore-Abstand beim 14:24 wieder her. Zehn Minuten vor dem Abpfiff zogen die "Rödertalbienen" aus Dresden dann noch einmal an und erhöhten ihren Vorsprung auf 17:29 (55.)

Doch ergab sich die Heimmannschaft nicht einfach und verkürzte auf 20:29 (57.). Durch einen unglücklichen Abspielfehler in der letzten Sekunde erzielte der HC Rödertal das 32:22, was rechnerisch bedeutet, dass die SpitFires die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten konnten.

Mit einer besseren Trefferquote bei den Strafwürfen (nur einer von acht wurde verwandelt) wäre vielleicht auch mehr drin gewesen. Die Ziegler-Sieben geht nun mit 9:13 Punkten als Siebter in die Weihnachtspause.

BSV 93: Sichmund, Kuhnert - Lachmund 2, Thomas 1, Witte, Kluba 8, Friedrich 1, Gey 1, Fritz, Weißenborn 4/1, Krüger, Richter 2, Nehring 2, Pilgrim 1.