Magdeburg (cop/rsc). Mit 2:1 (2:1) besiegte der 1. FC Magdeburg in der Fußball-Regionalliga Mitteldeutschlands der C-Junioren Gastgeber FC Rot Weiß Erfurt. Connor Niedziella (12.) und Niklas Kagelmann (22.) sorgten mit ihren Treffern für den verdienten Auswärtssieg, welcher auch nicht durch den Anschlusstreffer von Dustin Messing (30.) gefährdet wurde.

Dabei entwickelte sich zunehmend ein Spiel, welches vor allem von der Aggressivität und der Spannung lebte. Die Magdeburger präsentierten sich zweikampfstark, versuchten zudem über viel Laufarbeit Erfurt den Schneid abzukaufen. Bereits nach drei Minuten hatte Niedziella eine gute Gelegenheit, aber sein Lupfer senkte sich zum Leidwesen der Gäste über Torhüter und Tor. Wenig später führte ein missglückter Befreiungsschlag von Keeper Florian Stränsch zur ersten Erfurter Chance, allerdings wurde das leere Tor verfehlt. Dann verhinderte Stränsch eine Konterchance bravourös (6.).

In der zwölften Minute dann die umjubelte Gäste-Führung durch Niedziella. Kapitän Paul Fricke bediente etwas glücklich den freistehenden Stürmer, welcher nun in gewohnt sicherer Manier einnetzte. Trojan leitete mit einem langen Ball auf Niedziella das 2:0 ein, da Kagelmann den Querpass zum zweiten Treffern nutzen konnte. Ein unnötiger Freistoß führte zum bis dahin unverdienten Anschlusstreffer (30.) durch Dustin Messing.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zunächst eine Abschlussgelegenheit. Der Versuch von Niedziella war aber kein Problem für den Erfurter Schlussmann. Stränsch rettete nach 50 Minuten gegen Sperschneider in höchster Not sowie nach 62 Minuten die knappe Führung für die Gäste. Auf der anderen Seite vergaben Kagelmann und Niedziella jeweils freistehend ihre guten Chancen kläglich. Mit dem Abpfiff des guten Schiedsrichter Nico Hoffmann war der Jubel bei den blau-weißen Magdeburgern und deren Anhang über den letztendlich verdienten Auswärtserfolg sehr groß.

1. FC Magdeburg: Stränsch – Weinreich (42. Schmidt), Knechtel, Kaul, Zott, Trojan, Fricke, Bytyqi (58. Gudßend), Niedziella, Bolte (46. Schiller), Kagelmann (70. Meisner).