Magdeburg (dhe). Platz zehn für Paula Beyer über 400 m Lagen sowie Platz elf für Johanna Friedrich über 400 m Freistil. So lesen sich die nackten Ergebnisse der 15-jährigen Sportschülerinnen vom SC Magdeburg beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin. Ein guter Start im Konzert der internationalen Schwimmelite.

"Das war eine tolle Sache für unsere kleine, aus nur fünf Schwimmerinnen und Schwimmern bestehende Mannschaft", meinte SCM-Trainer Thomas Ackenhausen nach Abschluss des Weltcups am vergangenen Wochenende in Berlin, "Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, in einem solch hervorragend organisierten Wettkampf gegen die Elite aus Europa, den USA, Brasilien, China oder Südafrika zu schwimmen?"

Denn im Gegensatz zum bereits erfahrenen Leif-Marten Krüger betraten Paula Beyer, Johanna Friedrich, Aliena Schmidtke und Robert Rauch erstmals die internationale Weltcup-Bühne. Doch dass die zweite Reihe des SC Magdeburg keinesfalls nur zweite Wahl ist, ließ sich unschwer an den Ergebnissen auf der Berliner Kurzbahn ablesen, auch wenn es in diesem Jahr noch nicht ganz für eine Finalteilnahme reichte.

So steigerte die 15jährige Paula Beyer über 200 m Rücken ihre erst vor einer Woche in Rostock aufgestellte persönliche Bestzeit um mehr als zwei Sekunden und belegte mit 2:10,97 Minuten Platz 13. Außerdem erzielte sie mit Rang zehn über 400 m Lagen in 4:50,45 Minuten die beste Platzierung aller SCM-Starter und wurde über 200 m Schmetterling in 2:16,29 Minuten zwölfte.

Gegenüber der vergangenen Woche deutlich formverbessert strotzte die gleichaltrige Johanna Friedrich insbesondere auf der 400-m-Freistil-Strecke vor Selbstbewusstsein. In persönlicher Bestleistung von 4:15,26 Minuten belegte sie den elften Rang. Auch der 17-jährige Robert Rauch (16. über 400 m Lagen in 4:25,63 Minuten) und die 18-jährige Aliena Schmidtke (17. über 50 m Freistil in 25,94 Sekunden) stellten persönliche Bestzeiten auf bzw. ein.

Mit den am 11. November in Wuppertal beginnenden Deutschen Kurzbahnmeisterschaften steht bereits der nächste Saisonhöhepunkt für Magdeburgs Spitzenschwimmer auf dem Plan. "Vielleicht ist dann noch eine weitere Steigerung drin", gab sich Thomas Ackenhausen hoffnungsvoll.