Magdeburg l Dabei gelang dem Regionalliga-Aufsteiger ein Auftakt nach Maß. Direkt im ersten Einsatz der Defensive, aktuell wieder von Head Coach Harald Völkel koordiniert, konnten die Gäste gestoppt werden. Der resultierende Punt konnte von den Sudenburgern geblockt und durch Cersten Klare in der Endzone zum Touchdown gesichert werden. Nach anschließender two-point-conversion von Backup-Quarterback Sven Motzkus stand es somit früh im Spiel bereits 8:0 für die Hausherren.

Im anschließenden Drive konnten die Leipzig Hawks jedoch nicht gestoppt werden und mit einem Touchdown verkürzen, allerdings verpassten sie den Extrapunkt, so dass die Garde nunmehr mit 8:6 führte.

Nach langem Kickoff-Return durch Nguyen Ngoc Anh durfte sich dann das erste Mal die Offensive rund um Starting-Quarterback Lennart Lüttgau präsentieren – und das tat sie. Lüttgau bediente seinen neuen Wide Receiver Ben Hamelmann, der von den Hamburg Huskies zum Team stieß, zum nächsten Touchdown der Jungfrauengarde. Da diese erneut die two-point-conversion versuchte, diese jedoch nicht gelang, führte sie nunmehr mit 14:6.

Zur Pause steht es 20:6

Auf die Defensive war anschließend wieder vollster Verlass. Nachdem Maximilian Schmidt den Quarterback der Gäste zu Boden brachte, mussten sich diese erneut vom Ballbesitz trennen. Nach Läufen über Robert Kuzenko und Marcus Jannaschk bediente Lüttgau diesmal mit Kevin Krah einen weiteren neuen Passempfänger zum nächsten Touchdown. Da die two-point-conversion erneut fehlschlug, führten die Virgin Guards kurz vor dem Pausenpfiff mit 20:6. Als Philipp Werner dann noch einen Pass der Leipziger abfing, war Halbzeit im Germer-Stadion.

Nachdem im dritten Viertel keine weiteren Punkte dazukamen, konnte sich zum Start des vierten Viertels wieder die Guards-Defensive mit einem Big Play hervortun. Dominik Banse fing einen weiteren Pass der Gäste ab und brachte die Sudenburger damit in eine gute Ausgangslage. In diesem Drive durfte Sven Motzkus wieder auf der Quarterback-Position ran und stand Lüttgau in nichts nach. Er fand Tight End Benjamin Mittendorf für den nächsten langen Touchdown der Grün-Roten. Mit einer erfolgreichen two-point-conversion sorgte Motzkus anschließend auch selbst für das 28:6.

Nachdem die aufmerksame Defensive wieder standhielt, durfte auch Virgin Guards-Urgestein Heiko Pittelkau nochmal auf der Quarterback-Position heran, allerdings ohne weitere Punkte nachzulegen. Am Ende waren nicht nur die knapp 400 Zuschauer, sondern auch die Coaches glücklich. „Es gibt natürlich immer noch einige Fehler, die abgestellt werden müssen, aber grundsätzlich sind alle sehr zufrieden“, erklärte Pressesprecher Marcus Hellriegel.