Magdeburg l Um die Meisterschaft in der Jugend-Oberliga Ost zu gewinnen, müssen die jungen Magdeburger Footballer der Virgin Guards am Sonntag nur noch den Titelverteidiger Hallenser Falken bezwingen. Kick-off im Heinrich-Germer-Stadion ist um 15 Uhr.

Garde marschiert bis ins Finale

Die Young Virgin Guards marschierten geradezu in das Finale, blieben in den sechs Punktspielen gegen die Jena Hanfrieds und die Erfurt Indigos allesamt siegreich, bezwangen auch im Semifinale vor zwei Wochen die Radebeul Suburbian Foxes, die in der Gruppe B mit vier Siegen und zwei Niederlagen Rang zwei belegten, deutlich mit 21:7.

Jetzt kommt mit den Halle Falken die zweite Mannschaft, die im Punktspielverlauf neben der Garde ohne Niederlage blieb, in das Wohnzimmer der Elbestädter. Ein wahres Traumfinale, auch für den jungen Garde-Cheftrainer Daniel Woge (27).

Acht Coaches für das Training

Kommt dieser Erfolg überraschend? Diese Frage verneint der junge Mann vehement. „Wir haben uns in den vergangenen Jahre verstärkt dem Nachwuchs gewidmet. Dazu zählt zum einen die Gewinnung von jungen Spielern, aber auch Trainern“, so der Coach. Aktuell betreuen acht Trainer, allesamt aus der ersten Mannschaft der Garde rekrutiert, diese Altersklasse. „Optional wäre zwar ein Trainer für jede Position, aber acht Coaches sind schon mal ganz ordentlich“, weiß Woge, der im „Hauptberuf“ Student ist, einzuschätzen.

Angefangen haben die meisten der jetzigen A-Jugendlichen, die alle aus Magdeburg und Umgebung kommen, im sogenannten Flag-Team der Garde, in dem die Jüngsten das Football-ABC erlernen.

Coach Woge lobt Teamgeist

Woge schätzt an seinen Spielern vor allem, „dass sie sich den gegenwärtigen Stand ihres Könnens durch hartes und intensives Training erarbeitet haben.“ Zweimal die Woche bitten die Coaches die Jungen zum Training auf die Plätze an der Bodestraße. Dass die Trainer auch intensiv mit den Jungs trainieren können, liegt zum einen an deren Wissen und Können, zum anderen aber auch an der Trainingsbeteiligung. „Im Schnitt sind 23 der 28 Jungen im Training dabei.“ Ein Verhältnis, über das sich manch Fußballtrainer wahrlich freuen würde.