Magdeburg l Das letzte Treffen liegt gerade einmal zwei Wochen zurück. Zum Abschluss der Hauptrunde in der Basketball-Oberliga der Männer hatte der USC Magdeburg den BBC Halle knapp geschlagen. 78:77.Und zum Auftakt der Play-offs kommt es nun direkt zum Wiedersehen.

Am Sonnabend ab 19  Uhr ist der USC in Halle gefordert. Und unabhängig vom knappen letzten Duell sind die Magdeburger als Vorrundenerster klarer Favorit für die Best-of-three-Serie. Dafür spricht auch das erste USC-Gastspiel beim BBC Mitte November: 87:54 (53:18) endete das.

Sportliche Klasse beim USC

Die von Marius Gumpert (23) gecoachte Mannschaft sammelte in der Punkterunde 15 Siege, verlor nur eine Begegnung: Mitte Februar mit 62:76 beim Liga-Zweiten Anhalt Dessau. Auch die im Schnitt erzielten 80 Punkte pro Spiel, bester Wert der gesamten Liga, sind Ausdruck der sportlichen Klasse der Magdeburger.

Mit dem ersten Platz nach der Hauptrunde sind die Gumpert-Schützlinge aber noch nicht am Ziel ihrer Wünsche. „Das ist erst das erste Etappenziel. Wir wollen Meister werden“, sagt der Coach.

Dafür muss sich der USC im Semifinale und im Finale durchsetzen. Die Play-offs werden im „Best of three“ gespielt, zwei Siege sind also nötig, wobei der jeweils besser Platzierte der Punkterunde zweimal Heimrecht hätte.

"Wir wollen in die 2. Regionalliga aufsteigen

„Ohne den Halbfinal-Gegner zu unterschätzen wollen wir nur zwei Spiele bestreiten. Damit hätten wir dann mehr Zeit, um uns auf die Finalspiele vorzubereiten“, gibt Gumpert vor. „Wir sind sehr gut vorbereitet, stehen auch personell gut da.“

Auch in Bezug auf den weiteren sportlichen Werdegang gibt es beim USC klare Vorstellungen. „Wir wollen in die 2. Regionalliga“, stellt Gumpert klar. Die 2. Regionalliga ist die fünfthöchste Spielklasse.

Gumpert ist nebenbei auch Co-Trainer bei Erst-Regionalligist Baskets Wolmirstedt. Auch mit Blick auf seinen zweiten Verein wäre der Aufstieg wichtig. „Damit würden wir zum einen auch der Kooperationsvereinbarung mit den Baskets gerecht, zum anderen würden wir neue Anreize für junge Spieler schaffen, zu uns zu kommen, sich hier weiterzuentwickeln und eventuell gar den Sprung zu den Baskets in die 1. Regionalliga schaffen.“

Höhere Ziele als die 2. Regionalliga „sollten wir nicht angehen“, stellt der Coach aber auch klar – und denkt dabei wohl auch an einst hochtrabende Ziele und nachfolgende tiefe Abstürze anderer Magdeburger Basketballvereine.