Magdeburg l Nach der 47:94-Auftaktniederlage bei Lok Bernau gelang den Otto Baskets am 2. Spieltag eine deutliche Steigerung gegen das ALBA-Farmteam. Beste Scorer der Begegnung waren Robert Glöckner (ALBA) mit 28 und Yuliy Arabadzhiyski (Otto Baskets) mit 16 Punkten.

Die Niederlage entsprach dem aktuellen Leistungsstand beider Teams. ALBA, mit langer Bank großer, talentierter und hungriger Spieler, traf auf ein Magdeburger Team, welches mit kurzer Bank erst sechsmal zusammen trainierte und vor allem größenmäßig und physisch klare Nachteile hatte. ALBA bot mit Turudic (2,07), Glöckner (2,02), Pölking (2,04), Schneider (2,05) und Knauf (2,10) gleich fünf Talente auf, welche größer als zwei Meter sind.

Im Angriff war eine deutliche Verbesserung der Otto Baskets gegenüber dem Auftaktspiel in Bernau zu erkennen. 23 mehr erzielte Punkte sind ein deutlicher Beweis.

Achillesferse ist die Ausdauerfähigkeit, welche von Coach Kamil Piechucki vermutlich erst in einem Monat auf „Normal“ gestellt werden kann. Deshalb kassierte das Team, genau wie in Bernau, mit 26 zu viele Punkte im letzten Viertel und vergab ein knapperes Ergebnis. Was stimmte, war der Einsatz aller aufgebotenen Otto Baskets. Man kämpfte bis zur letzten Spielsekunde und gab nie auf, auch wenn man vor allem im Rebound mit 43:44 Nachteile hatte.

Mit Karadzhov, der schon für den BBC gespielt hatte, hatten die Otto Baskets einen Lenker in ihren Reihen, der einen guten Job machte und der für die Zukunft einiges verspricht. Er war ständiger Antreiber und kam auf gute 15 Punkte.

Sijanas, Arabadzhiyski und Untulis deuteten an, welch Potenzial in ihnen steckt. Mit viel Beifall wurde Heimkehrer Lars Meyer begrüßt. Auch er deutete vor seinem fünften Foul an, was er in Normalform leisten können wird.

Insgesamt eine Heimpremiere, welche vor knapp einhundert Zuschauern mehr bot, als man nach der praktisch komplett fehlenden Vorbereitung erwarten durfte.

Mit den Spielen am 3. Oktober gegen Königs Wusterhausen und am 10. Oktober gegen Aschersleben absolvieren die Magdeburger Otto Baskets jetzt zwei Heimpiele in Folge in der heimischen Hermann-Gieseler-Halle.

Otto Baskets: Wendt, Kalus, Krah, Meyer 10, Sijanas 13, Koulibaly 4, Karadzhov 15, Arabadzhhixski 16, Untulis 12