Magdeburg l Dabei ging der Titel bei den Mädchen an Anna-Lena Grüne und Lea Sophie Kunst aus Niedersachsen sowie bei den Jungen an das bayerische Duo Jason Lieb und Simon Pfretzschner. Bestes Team aus Sachsen-Anhalt waren dabei Shirin Korkmaz (VC Bitterfeld-Wolfen) und Sarah Schulz (VC Bitterfeld-Wolfen/WSG Reform Magdeburg) mit dem vierten Platz. Das zweite Mädchen-Duo aus Sachsen-Anhalt mit Jamie Katillus (Burger VC 99) und Jule Werner (SV Pädagogik Schönebeck) landete lediglich auf Platz 21.

Bei den Jungen konnte das gemischte Städte-Duo Fabian Lübke (USC Magdeburg) und Eyk Mischke (USV Halle) Platz sieben belegen. Platz 21 ging an die Magdeburger Bennet Drebenstedt (USC Magdeburg) und Louis Meyer (WSG Reform Magdeburg/USC Magdeburg).

Korkmaz/Schulz stehen im Halbfinale

Korkmaz/Schulz setzten sich in der Vorrunde als Gruppensieger durch und gelangten so direkt in den oberen Turnierbaum. Mit drei Siegen sicherten sie sich auf der „Winner-Seite“ den Einzug in das Halbfinale.

Gegen Henke/Kohn, die am Nachmittag des dritten Wettkampftages die Vizemeisterschaft feiern konnten, gelang den beiden Mädchen aus Sachsen-Anhalt jedoch kein Sieg. Im kleinen Finale unterlagen sie dann auch dem bayerischen Duo Dammer/Lukes und beendeten das Turnier auf dem vierten Platz.

Katillus/Werner erspielten sich in der Vorrunde den dritten Platz, konnten aber in der Zwischenrunde nicht überzeugen, so dass sie im unteren Turnierbaum das Turnier fortsetzen mussten. Hier gelang ihnen noch ein Sieg und letztlich Platz 21.

Lübke/Mischke werden Siebente

Bei den Jungen konnten Lübke/Mischke in der Gruppenphase den zweiten Platz erspielen, so dass sie am zweiten Veranstaltungstag direkt in der oberen Meisterschaftshälfte starteten. Nach einer gewonnenen Partie unterlagen sie dann aber den späteren deutschen Meistern Lieb/Pfretzschner. Auf der Looser-Seite gelang ihnen aber noch ein Sieg und so belegten sie Platz sieben.

Das zweite männliche Team aus Sachsen-Anhalt, Drebenstedt/Meyer, konnte in der Vorrunde einen Sieg verbuchen. Als Gruppendritter konnten sie in der Zwischenrunde allerdings nicht überzeugen. Im unteren Baum gelang noch ein Sieg – Platz 21.

Die zahlreichen Zuschauer bekamen auf der Beachanlage am Barleber See eine spannende Veranstaltung geboten, wobei insgesamt 48 Teams aus allen Bundesländern hervorragenden Sport zeigten.

Lob für die Organisatoren

Gelobt wurden von den Spielern und Gästen aus ganz Deutschland erneut die Anlage und das Umfeld am Barleber See mit insgesamt acht Beachfeldern, wieder einmal professionell aufbereitet von Objektleiter Nils Wübbenhorst und seinem Team.

„Wir haben mit diesen Meisterschaften erneut zeigen können, dass VVSA, USC, WSG Reform und die Stadt in der Lage sind, Top-Beachvolleyball nach Magdeburg zu holen und ein Turnier dieser Größenordnung erfolgreich durchzuführen“, resümierte VVSA-Turnierleiter Jakob Dörre, der sich auf ein großes Helferteam aus Mitgliedern des USC und der WSG Reform stützen konnte.

Auch 2019 am Barleber?

VVSA-Ehrenpräsident Theo Struhkamp dankte den zahlreichen Unterstützern und Sponsoren der Meisterschaften. Nach der abermals gelungenen Veranstaltungen werden nun zeitnah Gespräche über eine erneute Ausrichtung in 2019 geführt, wobei sich die Deutsche Volleyball-Jugend am Sonntagnachmittag dazu bereits positiv geäußert hat.