Magdeburg l In einem weiteren Testspiel setzte sich Landesligist Germania Olvenstedt auf eigenem Platz verdient mit 3:1 (1:1) durch. Auf gut bespielbarem Kunstgeläuf an der Magdeburger Jahnstraße brachte zwar Benjamin Lohse seine Mannschaft nach 22 Minuten verdient mit 1:0 in Führung. Doch danach stellte der Verbandsligist von der Harsdorfer Straße den Spielbetrieb ein und musste noch vor der Pause nach einem Abwehrfehler den Ausgleich durch Torjäger Andreas Bode, der abstaubte, entgegennehmen.

Verdienter Erfolg

Nach dem Wechsel blieb der Gastgeber das Team mit der durchdachteren Spielweise und kam durch zwei Tore von Mirko Schröter kurz nach dem Wiederanpfiff (46.) bzw. nach gut einer Stunde (63.) zum verdienten Erfolg.

Während die Germania mit zuletzt zwei Siegen in Testspielen für die am kommenden Sonnabend mit einem Heimspiel gegen den Ortsnachbarn SV Irxleben beginnende Rückrunde in der Landesliga Nord gerüstet scheint, ist das Stimmungsbarometer beim MSV Börde nach zuletzt drei Niederlagen in Testspielen vor dem Rückrundenauftakt beim Haldensleber SC auf dem Tiefpunkt angelangt.

Abspielfehler verhindern Spielfluss

Der Gast von der Harsdorfer Straße war zwar über 90 Minuten das optisch bestimmende Team, doch erneut ließen zu viele Abspielfehler im Mittelfeld und im Spielaufbau keinen geordneten Spielfluss zu und luden die Germania zu stets gefährlichen Kontern ein.

Zudem wusste sich der Gast kaum Chancen zu erarbeiten, ließ sich dazu immer wieder den Schneid durch die kompromisslos zu Werke gehenden Olvenstedter abkaufen.

Der Gastgeber spielte bei Ballbesitz immer wieder schnell in die Tiefe und über die Außen, riss so immer wieder die nicht gerade sattelfeste Abwehr des MSV auf und zeigte sich vor dem Tor einfach resoluter und wacher.

Goldmann: "Wir waren bissiger!"

„Ich glaube, wir haben heute verdient gewonnen. Meine Mannschaft war zielstrebiger und bissiger in den Zweikämpfen. Zudem haben wir unsere Chancen genutzt. Ich glaube, in dieser Verfassung werden wir auch Irxleben am kommenden Sonnabend einen großen Kampf liefern“, freute sich Germania-Trainer Markus Goldmann nach der Begegnung.

Sein Gegenüber André Hoof zeigte sich tief enttäuscht und fand klare Worte: „Das war ein sehr schlechtes Spiel unsererseits. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht, uns kaum Torchancen erarbeitet. Man hat zwar gesehen, dass wir in der Vorbereitung kaum mit dem Ball gearbeitet haben. Das darf aber keine Entschuldigung sein, so darf man sich einfach nicht präsentieren.“

 

Germania Olvenstedt: Meinecke - Loth, Puchowka, Frank, Kohrmann, Bode, reichert, Gasch, Schröter, Kauczor, Hallbauer (Müller, Schäfer)

Magdeburger SV Börde: R. Leonhardt - Kolodziej, Heise, Conrad, Liedtke, Zoll, Lohse, Acosta, Gehrmann, Wesemeier, Hagedorn (Witt)