Magdeburg l Das Team des Trainergespanns Caroline Kunschke, Marcello Semonella und Bennet Fattroth arbeitete von Beginn an konzentriert und ließ den Neubrandenburgerinnen kaum Raum für eigene Aktionen.

Die Elbstädterinnen drängten auf ein frühes Tor. Doch die vielversprechenden Chancen von Donika Grajqevci (12.) und Tabea Alsleben (18.) blieben noch unbelohnt. In der 28. Spielminute klappte ein erfolgreiches Zuspiel von Tabea Alsleben besser. Mustergültig setzte sie sich im Strafraum durch und legte im entscheidenden Moment das Leder auf die einschussbereite Hähnel, welche die Kugel erfolgreich zum 1:0 einschob.

Knappe Pausen-Führung

In den folgenden Minuten verflachte die Partie etwas ab. Es bot sich bis zum Pausenpfiff nur noch eine weitere Großchance für die Gastgeberinnen. Grajqevci legte für Alsleben auf, die denkbar knapp mit ihrem Schuss verzog (30.). Mit der knappen und verdienten 1:0-Führung wechselten beide Teams die Seiten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Neubrandenburg stand tief in der eigenen Hälfte. Die Magdeburgerinnen agierten in der Offensive nun zwingender. Alsleben bediente perfekt Samantha Kühne, doch deren Schuss ging knapp neben das Tor (48.). Wenige Minuten später konnte sich Pia Metzker auf der Außenbahn durchsetzen und auf Alsleben passen. Diese kickte den Ball weiter auf die mitlaufende Baraniak, die das Leder mit einem Sonntagsschuss zum vielumjubelten 2:0 im Tor der Neubrandenburgerinnen versenkte (57.).

Gleich in der Anschlussminute kam Baraniak nach erneuter Vorarbeit von Metzker wieder zum Torabschluss, aber dieses Mal blieb sie im Abschluss erfolglos. Der Ball ging daneben (58.). So wie auch der Schuss von Kristin Graf, die nach mehrmonatiger Verletzungspause erstmals wieder zum Einsatz kam und lediglich den Pfosten traf (59.).

Alsleben trifft die Latte

In der 61. Minute nagelte Alsleben das Leder mit ungeheurer Wucht unter die Latte, so dass der Ball zunächst ins Tor und dann wieder heraussprang. Doch zählte der Treffer nicht, da das Schiedsrichterteam den Ball nicht hinter der Linie sah (61.).

Die Elbestädterinnen erspielten sich unbeirrt Torchancen im Minutentakt. Aber weder Alsleben (65.) noch Lilly Plüschke (68. und 78.) und Nina Räcke, die nach einer Ecke das Leder knapp über das Tor köpfte (72.), gelang ein weiterer Treffer.

Die Kickerinnen des MFFC revanchierten sich am Ende erfolgreich für die Niederlage in der Hinrunde und gewannen das Match gegen die Neubrandenburgerinnen ungefährdet mit 2:0. Das Gästeteam blieb an diesem Tag ohne eine echte Torchance.

Jetzt gegen Potsdam

Am letzten Spieltag der B-Juniorinnen-Bundesliga reisen die Magdeburgerinnen am kommenden Sonntag in die Landeshauptstadt von Brandenburg zum gastgebenden amtierenden deutschen Vizemeister und aktuellen Spitzenreiter 1. FFC Turbine Potsdam.

 

Magdeburger FFC: Götz - Plüschke, Räcke, Woldmann, Schmidt, Kühne (51. Graf), Baraniak, Grajqevci (51. Güldenpfennig), Hähnel (51. Metzker), Alsleben, Popp (41. Lier)