Magdeburg l Am 17. Spieltag der Fußball-Stadtoberliga hat sich der SSV Besiegdas II in der Gruppe 1 den fünften Platz zurückerobert. Während die Ostelbier den Fermersleber SV mit 3:1 besiegten, konnte der SV Arminia II den MSC Preussen II nicht nachlegen. „Am Ende des Tages wird es nicht an diesem Spiel liegen, sollten wir die Meisterrunde verpassen“, meinte Trainer Mathias Kühne nach dem klaren 1:4. Denn: „Preussen steht nicht zu Unrecht ganz oben. Wir haben die Punkte in anderen Spielen liegen lassen.“

Dennoch sah es auch gegen den unangefochtenen Staffelsieger nach einem Zähler aus. „Wir haben das in der ersten Hälfte kämpferisch sehr gut gelöst, uns dem Favoriten als zusammengeschweißtes Team gegenübergestellt“, lobte Kühne, dass es beim Stand von 1:1 in die Pause ging. „Danach hatten wir zu viel Ehrfurcht und Respekt“, erklärte er, warum es letzten Endes nicht zum Punkt reichte.

Für den anstehenden letzten Spieltag bedeutet das: „Wir sind jetzt auf die Preussen angewiesen.“ Denn wie es der Plan will, trifft der SSV Besiegdas II nun auf den Staffelsieger, während es die Arminen-Reserve mit Besiegdas-Platznachbar Aufbau/Empor Ost zu tun bekommt.

Wer löst Ticket für die Meisterrunde?

„Uns wurde von Preussen-Seiten schon zugesichert, dass sie auch im letzten Spiel alles reinhauen werden“, berichtete Kühne. „Zunächst wird es aber darauf ankommen, dass wir unsere Hausaufgaben machen.“ Die Meisterrunde war vor der Saison nämlich klar als Ziel ausgerufen: „Sollte es im nächsten Jahr wieder eine Stadtliga geben, wären wir als Teilnehmer der Meisterrunde davor wohl sicher bewahrt. Das wäre schon enorm wichtig.“

Die Voraussetzung ist klar: Lediglich mit einem Sieg wäre Besiegdas sicher in den Top Fünf, bei jedem anderen Ausgang wären die Arminen bei einem eigenen Erfolg sicher dabei.

Auf dem Papier muss auch der Fermersleber SV noch zittern, jedoch gilt das abschließende Duell mit den punktlosen Roten Sternen II als Pflichtaufgabe.

Zumal die Sterne im vereinsinternen Match gegen die Erste nur über eine Halbzeit spielten, ehe die Partie beim Stand von 11:0 abgebrochen wurde. „Unsere Reserve hatte große Kaderprobleme, bekam nur fünf Mann zusammen“, berichtete Patrick Reich, Trainer der Ersten. „Wir haben noch zwei Jungs runtergegeben, weil wir einen Nichtantritt auf jeden Fall verhindern wollten“, erklärte Reich.

Nach 45 höchst einseitigen Minuten hatten alle Beteiligten dann aber Feierabend. „Das war sicherlich nicht unser Traumszenario, aber in diesem Fall einfach nicht anders zu lösen“, so Reich.

In der Meisterrunde werden sich die Sterne mit den Reserven aus der Neustadt und Ottersleben messen müssen. Nur stellt sich noch die Frage, wer die Vorrunde als Staffelsieger abschließt. Während die Neustädter zum Reserve-Duell beim MSV Börde weilt, muss der VfB II beim USC antreten.