Magdeburg l Der SV Fortuna Magdeburg hat sich kurz vor dem Ende der Wechselphase noch einmal doppelt für die kommende Verbandsliga-Saison verstärkt. Mit Albert Halilaj kehrt ein ehemaliger Fortune an den Schöppensteg zurück. Zudem kommt Nick Wenner vom Landesklasse-Team Germania Roßlau.

Die Kaderplanungen bei den Neustädtern sind damit abgeschlossen. „Im letzten Jahr hatten wir zu viele Spieler, nun sind es 21 Feldspieler und zwei Torhüter und damit sind wir gut aufgestellt“, sagt Trainer Dirk Hannemann. Nachdem die „Ausdünnung“ des Kaders schon im Winter begann – Daniel Trinh, Matthias Deumelandt und Magdy Abdelfatah waren schon in der Rückrunde nicht mehr Teil des Kaders – verließ im Sommer mit Christopher Garz, Lukas Grewe und Nils Kauffmann ein Trio den Verein in Richtung Ummendorf. Zudem kehrte Daniel Skrajewski in seine Heimat zurück.

A-Junioren sind "überdurchschnittlich" gut

Auch wenn damit sportlich sicher an Qualität eingebüßt wurde, ist Hannemann nicht bange. Immerhin bekommt er neben den beiden externen Neuzugängen auch drei A-Jugendliche dazu, die „überdurchschnittlich gut“ sind. Justin Bedau, Domenik Grothe und Charlie Schüler „haben alle die Qualitäten, um bei uns Fuß zu fassen und Stammspieler zu werden“, garantiert Hannemann den Youngsters einige Einsätze. Vor allem Schüler lobt der Coach: „Er hat eine sehr gute Ballkontrolle, kann im Mittelfeld sowohl defensiv als auch offensiv spielen.“

Doch Hannemann weiß bezüglich der drei A-Junioren auch: „Die Schwierigkeit wird nur sein, dass sie sich an den Männerbereich gewöhnen. Wir müssen alle noch zusammenwachsen.“

Albert Halilaj kehrt zurück

Das gilt auch mit Blick auf die beiden anderen Neuzugänge, die den Kader des SV Fortuna weiter verjüngen werden. Der 21-jährige Wenner stellte sich selbst am Schöppensteg vor. „Er hat bei uns mittrainiert und einen guten Eindruck hinterlassen“, erzählt der Trainer. „Nick ist sehr robust, ein typischer Verteidiger. Er kann sowohl innen als auch außen spielen.“

Einen zweiten Anlauf beim Verbandsligisten wagt indes Halilaj, der vom SV Dessau 05 kommt. Der 22-Jährige war in der Saison 2017/18 schon einmal Teil der Hannemann-Elf. Damals konnte sich der beidfüßige Dribbler nicht wie erhofft in die Mannschaft integrieren. „Jetzt probieren wir es nochmal“, sagt Hannemann. „Albert ist ein sehr guter Kicker, ein Spielmacher. Er bleibt aber oft unter seinem Niveau. Wir werden versuchen, ihn weiterzubringen.“