Magdeburg l Die Schützlinge von Neutrainer Johannes Fritsch empfangen am Sonntag um 14 Uhr auf Platz 2 an der MDCC-Arena Arminia Bielefeld zum Spiel der 1. Runde im DFB-Pokal.

Die Gastgeberinnen verpassten im Frühjahr knapp den Aufstieg in die 2. Liga, während Arminia Bielefeld knapp am Klassenerhalt scheiterte und in der neuen Saison in der Regionalliga West an den Start geht.

MFFC ist Außenseiter

In den vergangenen zehn Jahren erreichte der MFFC immer in die zweite Pokalrunde. Daran soll möglichst angeknüpft werden, auch wenn der morgige Erstrundengegner aus Ostwestfalen-Lippe schon ein ganz schwerer Brocken sein wird.

MFFC-Coach Fritsch muss morgen auf drei Spielerinnen verzichten: Gina Wetzel und Luisa Heizenreder sind nach Kreuzbandrissen aus der letzten Saison zwar schon im Aufbautraining, aber noch nicht einsatzfähig. Neuzugang Lea Nitschke vom 1. FFC Turbine Potsdam ist noch nicht spielberechtigt.

Trainer kennt Gästeteam gut

„Wir erwarten einen physisch starken und robusten Gegner mit einem für die Regionalliga überqualifizierten Kader. Ich kenne den Gegner gut aus meiner Zeit beim FSV Gütersloh“, schätzt der 26-jährige Fritsch den Gast ein.

„Es wird eine Herausforderung, die wir gerne annehmen. Dennoch sehe ich uns als klaren Außenseiter. Unser Kader hat einen Umbruch hinter sich und steht an einem Neuanfang. Es wäre zu diesem Zeitpunkt eine kleine Sensation, sollten wir das Spiel für uns entscheiden können“, so Fritsch.

Ein vermeintlicher Vorteil: Dank Fritsch kennen die Elbestädterinnen ihren Gegner sicherlich besser als es umgekehrt der Fall ist.