Magdeburg l Aufsteiger SV Eintracht Elster wurde am Schöppensteg mit 1:0 (0:0) besiegt. Torschütze des Tages war Youngster Christopher Garz, der in der 89. Minute traf. Es war aber trotzdem kein gutes Spiel, welches die Fortunen am Schöppensteg den 61 zahlenden Zuschauern boten. „Uns hat in diesem Spiel vieles gefehlt. Lockerheit, Zweikampfhärte, Spielwitz haben gefehlt. Da hat nicht viel funktioniert“, meinte Fortuna-Trainer Dirk Hannemann nach den 90 Minuten.

Beide Mannschaften boten ein Spiel zwischen den Strafräumen mit wenig Höhepunkten. Während die Gäste zweimal gefährlich durch Standards wurden, wobei Nathan Ghazbaf im Fortuna-Tor den ersten Versuch im Nachfassen klären konnte (23.), während der zweite Freistoß in der Fortuna-Mauer hängen blieb (38.), hatte der Gastgeber nur eine nennenswerte Aktion im ersten Durchgang, als Hannes Weidemeier per Kopf scheiterte (44.).

Kaum Steigerung in Hälfte zwei

Im zweiten Abschnitt setzte sich das abwartende Spiel beider Mannschaften fort. Ein 0:0 würde beiden Mannschaften zum Klassenerhalt reichen. Die Gäste setzten nach 52 Minuten ein erstes Achtungszeichen, als Jakub Picha an Ghazbaf scheiterte.

Es dauerte dann elf Minuten, bis die Gastgeber darauf eine Antwort fanden. Wieder war es Weidemeier, der nach einer Ecke zum Kopfball ansetzte. Elster-Keeper Ondrej Bocek konnte den Ball nur nach vorn abklatschen. Da stand der abstaubende Bastian Benkel aber im Abseits. Als auch Picha dann fünf Minuten später seine zweite Möglichkeit weit über das Fortuna-Tor setzte, blieb es beim torlosen Remis.

So stand es auch noch sieben Minuten vor Ultimo, als im weiten Rund die Kunde von der 3:0-Führung des VfB IMO gegen Schönebeck die Runde machte. Damit waren beide Mannschaften gerettet.

Fortuna mit Druck im Schlussgang

Der Gastgeber schöpfte aus diesen Informationen nochmals neuen Mut, machte jetzt wieder Druck nach vorn, drängte auf die Führung. Als Magdy Abdelfatah in der 89. Minuten einen weiten Ball in Richtung Elsteraner Tor schlug, setzte Garz nach, behauptete sich im Zweikampf mit einem Eintracht-Abwehrspieler und köpfte das Leder zur umjubelten 1:0-Führung ins Netz. Als wenig später der Abpfiff ertönte war der Klassenerhalt für die Fortunen endgültig perfekt.

Da Schönebeck verlor und Bitterfeld gewann, rutschte Ersterer auf den dritten Abstiegsrang, der erst am Sonntag mit dem Punktgewinn von Stendal gegen Bischofswerda keiner mehr war.

„Letztlich war es zwar ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Meine Mannschaft hat sich aber über die Saison gesehen, diesen zehnten Platz mehr als verdient“, freute sich Hannemann.