Magdeburg l Nachdem das erste Testspiel mit Magdeburger Beteiligung zwischen dem Oberligisten FSV Barleben und dem Verbandsligisten MSV Börde aufgrund der sehr engen Personallage bei den Elbestädtern ausfiel, soll nunmehr am Sonnabend für die Teams der Verbands- und Landesliga der Testspielreigen in Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte 2017/18 starten.

Dabei trifft ab 14 Uhr Landesligist VfB Ottersleben am Schwarzen Weg auf den Verbandsligisten SV Fortuna. „Wir hoffen jedenfalls, dass wir spielen können“, blickt Fortuna-Trainer Dirk Hannemann ob der aktuellen Wetterbedingungen voraus. Bisher haben die Neustädter einige Laufeinheiten absolviert, waren zu Wochenbeginn auch schon einmal auf dem Platz aktiv, nutzten aber auch Hallenzeiten.

Ausfälle bei Fortuna

Zwar fallen bei den Fortunen einige Akteure aufgrund von Verletzungen, Krankheit sowie beruflichen Verpflichtungen aus. Doch für den Test am Schwarzen Weg stehen Hannemann „18, 19 gesunde Akteure zur Verfügung“, so dass die Gäste vom Schöppensteg aus dem Vollen schöpfen können. „Wir wollen einige taktische Dinge probieren, um sie im zweiten Saisonabschnitt besser machen zu können. Das betrifft die Raumaufteilung, die Laufarbeit und unser Verhalten bei Ballbesitz“, formulierte der Fortuna-Trainer das Ziel für den Test.

Eiszeit beim MSV Börde

Auch Ligakontrahent MSV Börde testet am Sonnabend, spielt ebenfalls um 14 Uhr beim SV Arminia aus der Landesklasse. Allerdings hat Trainer André Hoof derzeitig ein großes Problem: Die katastrophalen Trainingsbedingungen an der Harsdorfer Straße. So ist der Kunstrasenplatz derzeitig völlig vereist, so dass an ein Training im Freien nicht zu denken ist.

Darum musste der Coach erneut improvisieren. Neben Laufeinheiten ging das Team am Donnerstag in die Schwimmhalle. Auch bei den Stadtfeldern fehlen aktuell etliche Akteure aus den unterschiedlichsten Gründen, doch versicherte Hoof, dass ihm für das Testspiel bei den Arminen „15, 16 Akteure zur Verfügung stehen.“ Für Hoof geht es in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, in der der MSV noch von der Abstiegsschippe springen will, vor allem um Teamgeist: „Der steht absolut im Mittelpunkt. Unsere Ziele können wir nur erreichen, wenn die Einstellung zu Spiel und Gegner stimmen und die Erkenntnis da ist, dass wir uns aus unserer misslichen Situation noch befreien können.“

Die Landesligisten Germania Olvenstedt und MSC 1899 Preussen lassen es dagegen bei ihren ersten Tests etwas ruhiger angehen.

Die Germania empfängt am Sonnabend um 14 Uhr an der Jahnstraße den aktuellen Spitzenreiter der Landesklasse, Staffel 3, den Blankenburger FV. Gleich also ein echter Gradmesser für den Rangdreizehnten.

Der MSC Preussen spielt ebenfalls „zu Hause“, allerdings auf ungewohntem Kunstrasengeläuf an der Bodestraße. Ab 14 Uhr kreuzt der Dritte der Herbstmeisterschaft die Klingen mit dem ehemaligen Verbandsligisten Oscherslebener SC, der aktuell in der Landesklasse kickt und zur Winterpause Rang fünf in der Staffel drei einnimmt.