Magdeburg l Mit Spitzenreiter TuS 1860 Magdeburg sowie den Verfolgern SV Fortuna II, SSV Besiegdas und SV Arminia führt ein Quartett aus der Landeshauptstadt das Klassement der Staffel 2 der Fußball-Landesklasse, der mit neun Mannschaften heimlich höchsten Magdeburger Spielklasse, zur Winterpause an.

Während Aufsteiger BSV 79 (10.) mit dem Verlauf der ersten Halbserie durchaus zufrieden sein kann, überwiegen bei Landesliga-Absteiger Germania Olvenstedt (7.), der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg (8.), dem HSV Medizin (12.) und dem Schlusslicht MSV Börde II (14.) in Auswertung der ersten Runde ob des bisherigen Abschneidens mehr oder weniger Unzufriedenheit und Frust.

Spannung im Aufstiegskampf

Ein Blick auf die Tabellenspitze verspricht bei den geringen Punktabständen, Spitzenreiter TuS und den Rangdritten SSV Besiegdas trennen gerade einmal zwei Punkte, einen spannenden Kampf um Meisterschaft und Aufstieg.

Zieht das Trio weiter an einem Strang, könnte die Vorentscheidung erst im Mai fallen. Dann stehen vom 22. bis 24. Spieltag die drei direkten Duelle an.

Verfolger noch nicht aufgegeben

Allerdings haben sich die Verfolger vom SV Arminia bzw. aus Gommern und Samswegen sowie die Olvenstedter Germania noch lange nicht aufgegeben.

Im Tabellenkeller haben aktuell der MSV Börde II und Germania Güsen die schlechtesten Karten in Bezug auf den Klassenerhalt, wollen aber im zweiten Durchgang noch einmal angreifen.

Magdeburger Kicker sind auch in allen anderen Zwischenwertungen ganz vorn zu finden. So führen mit Simon Weiß (SV Arminia) und Sebastian Wendt (1. FCM II) zwei Magdeburger mit je 14 Treffern die Torjägerliste an. Wendt gelang dabei gar ein Husarenstück, als er am 2. Spieltag beim 8:0 über Börde II allein sechs Treffer markierte.

David Berlin, ebenfalls beim SV Arminia kickend, ist mit zehn Vorlagen bester Vorlagengeber der Staffel.

Vier fehlten keine Minute

Zudem fehlten neben den Gerwischern Florian Gruner und Simon Otto Fritz mit Matthias Meinecke von Germania Olvenstedt und Alexander Schüßler vom MSV Börde II auch zwei Magdeburger Kicker in keiner der insgesamt 1170 Spielminuten der ersten Halbserie.