Magdeburg l Die TSG Calbe bleibt so etwas wie der Angstgegner des VfB Ottersleben. In den bisherigen 21 Landesligaduellen siegten die Saalestädter zehnmal, erreichten vier Remis. Am Sonnabend musste sich der selbsternannte Staffelmitfavorit VfB dem in der Sommerpause personell arg gebeutelten Calbensern auf eigenem Platz mit 1:3 (1:2) beugen.

Katte hatten gewarnt

„Ich hatte die Jungs im Vorfeld gewarnt, dass Calbe hier nach den vielen Abgängen im Sommer wie ein angeschlagener Boxer auftreten wird“, wirkte VfB-Trainer Mario Katte nach der Heimpleite geknickt.

Die TSG-Kicker suchten ihr Heil in weiten Bällen hinter die Abwehr der Gastgeber, hatten damit bei ihren Toren zur frühen 2:0-Führung das Spielglück auf ihrer Seite. Sowohl David Lull (12. Minute) als auch Thomas Hellige (26.) tauchten jeweils frei vor VfB-Keeper Christoph Breitmeier auf, ließen dem Kapitän der Ottersleber bei ihren Treffern keine Abwehrchance.

Dieterichs kann nur verkürzen

Kurz vor der Pause nutzte VfB-Routinier Matthias Dieterichs eine zu kurze Abwehraktion von TSG-Keeper Lucas Schulz. Nach einem Freistoß von Matthias Deumelandt staubte der Torjäger zum 1:2 ab (45.).

Sein Sturmkollege, Neuzugang Lars Zenker, hatte allein drei Großchancen auf dem Fuß, ließ diese aber ungenutzt. Dafür erhöhte Calbe Christian Baartz sogar noch auf 1:3 (55.). Zu allem Überfluss sah Otterslebens neuer Regisseur Matthias Deumelandt in der Nachspielzeit wegen Meckerns noch Gelb-Rot, fehlt damit in der nächsten Partie am Sonnabend beim Burger BC.

VfB Ottersleben: Breitmeier – Schmidt, Voigt, Meyer, Reichel, M. Malchau, Deumelandt, Pung (69. Purrucker), Palm, Zenker (69. Jahns), Dieterichs