Magdeburg l Am 21. Oktober bestritt Landesligaaufsteiger MSC 1899 Preussen sein letztes Heimspiel im Heinrich-Germer-Stadion (4:0 gegen TuS Schwarz-Weiß Bismark), trat danach ausschließlich auswärts an oder musste zwangspausieren wie am vergangenen Wochenende, als die Partie beim Burger BC ausfiel.

Erstes Heimspel seit Oktober

Nun soll es am morgigen Sonnabend um 15 Uhr das Stadtderby zwischen dem MSC 1899 Preussen und Germania Olvenstedt im Germermerstadion geben, wenn witterungstechnisch nichts Außergewöhnliches mehr passiert.

„Olvenstedt ist ein unbequemer Gegner. Die haben nichts zu verlieren und brachten uns im Hinspiel an den Rand einer Niederlage. Wir wollen zeigen, dass wir es besser können als in Ottersleben“, so Preussen-Trainer Alexander Daul. Beim VfB, der an diesem Wochenende aufgrund des Rückzugs von Germania Halberstadt II planmäßig spielfrei ist, verloren die Preussen durch zwei späte Dieterichs-Tore mit 1:3.

Verzichten muss Daul morgen weiterhin auf Marvin Windelband (Innenbandriss) und Christopher Birke (muskuläre Probleme) sowie Kevin Knöfler (Erkältung) und Ersatzkeeper Christian Mertens, der in der Vorwoche in der zweiten Mannschaft Rot sah.

Germanen wollen gegen halten

Olvenstedts Trainer Markus Goldmann erinnert sich noch genau an das Hinspiel: „Da führten wir lange Zeit. Dann wurde Dapkus eingewechselt, macht ein Tor und am Ende siegten die Preussen 3:1.“ Auch Germania beklagt Ausfälle. So fehlen Hinspiel-Torschütze Daniel Dinter (Ohr-OP), Martin Freiknecht, Marcel Grasse (beide Fußverletzung), Maik Wende (Rücken) und Manuel Herzog (Knie). „Wir kommen aber nicht als Punktlieferanten“, so Goldmann.