Osnabrück l Bei eisigen Temperaturen und auf einem Kunstrasenplatz, der bestenfalls Minimalgröße aufwies, nahmen die Gäste aus Magdeburg das Geschehen sofort in die Hand. Osnabrücks Torhüterin Emine Lenz und ihre Mitspielerinnen waren von der ersten Minute an in der Defensive gefordert.

Erste Chancen nicht genutzt

Die Elbestädterinnen erspielten sich gute Torchancen im Minutentakt, doch Nicole Woldmann (5., 19., 20., 25.), Nina Räcke (6., 16.), Tabea Alsleben (14.), Karla Görlitz und Lilly Plüschke (17.) scheiterten. In der 28. Spielminute verwertete Tabea Alsleben eine Hereingabe zum längst fälligen 1:0 für die Gäste. Kurz darauf legte Spielführerin Nina Räcke nach und traf aus gut 22 Metern zum 2:0 in die Maschen (36.).

Mit der Zwei-Tore-Führung, die durchaus höher hätte ausfallen können, ging es für die Kickerinnen aus Magdeburg in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Magdeburginnen da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Die gerade eingewechselte Lena Güldenpfennig schoss zum 3:0 ein (42.). Der MFFC bestürmte unablässlich das Osnabrücker Tor, doch die guten Möglichkeiten von Räcke (53.), Alsleben (58.), Hähnel (59.) und zweimal Güldenpfennig (60., 61.) blieben ungenutzt.

Nach einem rüden Foul an Emily Hähnel in der 46. Spielminute auf Höhe des Fünfmeterraums verwehrte die Unparteiische den fälligen Strafstoß. Davon unbeeindruckt berannte das Team von Caroline Kunschke weiter das Tor der Gastgeberinnen.

Osnabrückerinnen chancenlos

Eine Hähnel-Eingabe vollendete Güldenpfennig zum 4:0 (66.). Osnabrück hatte sich längst ergeben. Nahezu jeder Abstoß wurde zur Torvorlage für die Elbestädterinnen.

Nachdem die Torschüsse von Lilly Plüschke (66.), Emily Hähnel (67.), Chantal Schmidt (68.) und Lena Güldenpfennig (69.) noch ihr Ziel verfehlten, klappte es bei Karla Görlitz. Sie verwertete das Zuspiel von Hähnel zum 5:0 (72.).

Nur drei Minuten später kam Romy Baraniak zu ihrem ersten Bundesliga-Treffer und erhöhte auf 6:0 (75.). Einen Strafstoß bekam das Magdeburger Team dann doch noch zugesprochen. Alsleben jagte diesen platziert und unhaltbar zum 7:0 unter die Latte (79.).

Maxi Kappler konnte sich über ihr Bundesliga-Debüt freuen.

Weiter geht es am 24. Februar mit dem Spiel beim FF USV Jena, die momentan in der Tabelle den fünften Rang innehaben.

MFFC: Götz – Schmidt, Oerlecke (66. Kappler), Räcke, Görlitz, Alsleben, Plüschke, Grajqevci (55. Lier), Woldmann (41. Hähnel), Baraniak, Kühne (41. Güldenpfennig)