Magdeburg (su) l Dabei war das Spiel bereits nach 19 Minuten entschieden. Daniel Trinh brachte den Gastgeber bereits nach acht Minuten und Vorarbeit von Steve Röhl mit 1:0 in Führung. Innerhalb von fünf Minuten fielen dann die restlichen vier Treffer. Zunächst erhöhte Martin Liebold nach Trinh-Vorarbeit auf 2:0 (14.). Zwei Minuten später verwandelte Christian Loth einen Strafstoß zum 2:1-Anschluss. Zuvor war Germania-Torjäger Andreas Bode im Strafraum gefoult worden. Ein Doppelpack von Kenny May (18.) nach Vorarbeit von Tom Kupke und erneut Liebold (19.), Vorarbeit erneut Röhl, innerhalb von 60 Sekunden brachte dann bereits den Endstand.

Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel blieben die Sudenburger damit auch im zweiten Pflichtspiel der beiden Mannschaften siegreich.

Preussen sind von Beginn an heiß

Die Preussen hatten sich für das erste Heimspiel seit dem 21. Oktober (4:0 gegen Bismark) viel vorgenommen und gingen sehr engagiert und motiviert in die Begegnung, brannten in den ersten 20 Minuten ein regelrechtes Feuerwerk ab. „Da hat man gesehen, dass die Mannschaft regelrecht heiß war“, freute sich Preussen-Trainer Alexander Daul, während Germanias Coach Markus Goldmann bemängelte, dass „meine Mannschaft in den ersten 20 Minuten gar nicht auf dem Platz war“.

Nach den starken Anfangsminuten ließ es der Gastgeber aber an der Konzentration vor dem Germania-Gehäuse vermissen. So verzog Röhl zweimal in aussichtsreicher Position (33., 37.), fand Liebold seinen Meister in Germania-Keeper Marc Kevin Deupert.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie zunächst, ehe Florian Reichert die einzige Chance der Gäste, die ab der 76. Minute nach Gelb-Rot gegen Robert Puchowka nur noch zu zehnt agierten, im zweiten Abschnitt vergab.

Gastgeber mit starker Schlussphase

Das war der Weckruf für den Gastgeber, der noch einmal das Tempo erhöhte und zu Chancen kam. Doch Trinh scheiterte zunächst an Deupert (83.), traf dann nach Germania-Fehlpass und tollem Solo nur den Pfosten (88.). Als dann auch Tom Kupke an Deupert (90.) scheiterte, war der Sieg in trockenen Tüchern.

„Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, der bei besserer Chancenverwertung auch noch hätte höher ausfallen können“, meinte Daul nach der Begegnung. Sein Gegenüber Goldmann: „Es war alles in allem eine sehr schlechte Vorstellung meiner Mannschaft. Wir haben nach den ganz schlechten 25 Anfangsminuten nie mehr in das Spiel gefunden.“ Beide Trainer waren sich zudem einig, dass die Begegnung trotz sieben Gelber und einer Gelb-Roten Karte keineswegs unfair war.

MSC Preussen: Ebeling – Kupke, Appel, Röhl, Trinh, Bimenyimana, Preuss, Tietz, Liebold (70. Goudou), Gase (65. Böning), May (65. Fylypchuk)

Germania Olvenstedt: Deupert – Gasch (72. Pilz), Zabel, Frank, Meinecke, Puchowka (76. Gelb-Rot), Reichert (72. Kauczor), Schröter, Loth, Schäfer (65. Hallbauer), Bode