Magdeburg l Während der HSV Medizin im Topspiel gegen Niegripp, dazu TuS 1860, der SSV Besiegdas und Arminia am Ball waren, blieb das der Reserve des SV Fortuna bei Borussia Genthin und der Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg bei Germania Güsen aufgrund gefrorener Plätze verwehrt. Der MSV Börde II musste derweil sein Gastspiel beim SC Vorfläming Nedlitz noch am Spieltag aufgrund von Personalmangel absagen.

TuS-Trainer tiefenentspannt

Entspannt war TuS-Trainer Tino Beyer beim 3:1-Erfolg über den SSV Samswegen. Ein Treffer von Lukas Koch und ein Doppelpack von Jonas Kliche brachten die Neustädter auf die Siegerstraße. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer nach kontroversem Elfmeterpfiff nichts.

„Wir freuen uns über einen schwer verdienten Heimsieg, der sicherlich noch höher hätte ausfallen können“, so Tino Beyer, der mit seinen Schwarz-Gelben am kommenden Sonnabend auf dem unbeliebten Platz des MSV Börde II antritt.

Besiegdas in Torlaune

Den deutlichsten Erfolg fuhr am Sonnabend der SSV Besiegdas mit dem 6:0 über die Reserve des Haldensleber SC ein. Trainer Daniel Naumann freute sich ganz besonders über die zuletzt noch kritisierte Defensive, die in diesem Spiel keine Fehler machte und die Null hielt.

„Der Schlüssel zum Erfolg war die solide Abwehr rund um den aushelfenden Raphael Müller, der uns mit seiner abgeklärten Spielweise sehr viel Sicherheit brachte“, erklärte Naumann. Für das Team um Kapitän Franz Xaver Meisner, der auch gegen die HSC-Zweite wieder doppelt traf, geht es am kommenden Wochenende an den Schöppensteg zum Duell mit der Fortuna-Reserve.

Arminia siegt auch ohne Tietz

Der SV Arminia hingegen tat sich in Abwesenheit von Trainer Thomas Tietz beim 3:2-Erfolg über Eintracht Gommern unnötig schwer. Nach gutem Start führten die Buckauer nämlich nach einer guten halben Stunde durch einen Weiß-Doppelschlag bereits mit 2:0. Doch verloren die Arminen im zweiten Durchgang den Faden und ließen die Gäste durch unnötige Fehler zum Ausgleich kommen. Allerdings bewies Tietz-Vertreter Steve Krüger mit der Einwechslung von Fouad Fassassi, der die Arminia in der 83. Minute zum Sieg schoss, ein glückliches Händchen. „Diesen Dreier werden wir als zähen Arbeitssieg verbuchen“, erklärte Krüger, der gegen die Club-Reserve dann wieder als Co-Trainer fungieren wird.

Ob das 2:2 des HSV Medizin gegen Blau-Niegripp ein Punktgewinn oder -verlust war, wird sich erst noch zeigen. Allerdings hätte der HSV nach der frühen Roten Karte gegen SG-Verteidiger Steven Zeuch auch gerne drei Punkte an der Dodendorfer Straße behalten. Allerdings sei die Überzahl eher ein Bruch im Spiel gewesen, als ein Vorteil, so Coach Angerer.

„Ein Mann mehr, dann macht jeder automatisch einen Schritt weniger. Das hat Niegripp dann gut und konsequent genutzt, um das Spiel zu drehen“, so der 41-Jährige. Nach Christian Timmerevers spätem Ausgleichstreffer konnte der HSV, der nun in Gommern gastiert, aber auch mit einem Punkt ganz gut leben.