Magdeburg l In der B-Junioren-Regionalliga ist der Kampf zwischen dem 1. FC Magdeburg und Erzrivale Hallescher FC um den zweiten Platz, der die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zur Bundesliga bedeutet, voll entbrannt.

Momentan liegt die U 17 des Clubs nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den punktgleichen Saalestädtern, profitierte dabei von der Niederlage der Hallenser gegen die Zweite von RB Leipzig. Der FCM möchte am Sonnabend (12 Uhr/Platz 2 des NLZ) im vorgezogenen Spiel gegen die abstiegsbedrohte Zweite des 1. FC Union Berlinweiteren Boden gutmachen.

Aufgrund der anstehenden Teilnahme der fast kompletten U 17 des Clubs an der Schüler-WM Anfang April in Belgrad wurden die Spiele gegen Union und den FC Hansa Rostock verlegt.

FCM meldet sich eindrucksvoll zurück

Nachdem der sportliche Leiter des FCM-Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), Sören Osterland, die U 17 in der Winterpause übergangsweise bis zum Saisonende übernommen hat, gewann die alle Spiele und meldete sich eindrucksvoll zurück im Kampf um den Bundesligaaufstieg.

„Ich war erst ein bisschen skeptisch, weil die Vorbereitung sehr gut war, und ich nicht sicher war, ob wir die gute Form rüber in die Punktspiele retten können“, erläutert Fußballlehrer Osterland. „Wenn wir nicht dumm sind, gewinnen wir die beiden nächsten Spiele und fahren mit drei Punkten Vorsprung auf Halle zur Schüler-WM. Und dann muss der HFC erstmal strampeln“, hofft der Coach.

Mannschaft ist voll fokussiert

Seine Schützlinge seien voll fokussiert auf den Kampf um den Relegationsplatz, versichert Osterland und begründet das so: „Ich hatte in der ganzen Zeit seit Januar vielleicht zwei halbe Einheiten dabei, wo ich gesagt habe, da wäre noch mehr drin gewesen von der Anspannung und Konzentration. Die Jungs sehen, dass wir eine Chance haben und dass ich keinen Mist gequatscht habe.“

Nach den Spielen gegen die Kellerkinder Union II und Schlotheim, in denen man schlau sein muss, wie Osterland sagt, und der Schüler-WM folgen sechs „Endspiele“ in der Regionalliga Nordost. „Da müssen wir an die Leistungsgrenze kommen“, so der Interimscoach, der eigentlich erst Ende April auf Platz zwei stehen wollte.

Vom Jäger zum Gejagten

Da stehen die Blau-Weißen bereits jetzt schon, wurden so vom Jäger zum Gejagten. „Wir dürfen keine Angst haben, irgendetwas zu verlieren“, versucht der Coach Druck von seinen Jungs zu nehmen.