Magdeburg l Nach der intensiven Vorbereitung mit sechs Vorbereitungsspielen (zwei Siege, ein Remis, drei Niederlagen) sowie einer erfolgreichen Turnierteilnahme spielt die Elf von Trainer und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Thomas Hoßmang, erstmals seit zehn Jahren wieder erstklassig, trifft dabei gleich auf den vorjährigen Vizemeister Hamburger SV.

Auch die nächsten Gegner des Hoßmang-Teams, das aus zehn Akteuren der Aufstiegsmannschaft der vergangenen Saison, sechs externen Neuzugängen (Kips, Kanther, Kyek, Rückert, Salihoglu, Schiemann) und sieben Spielern der eigenen U-17-Mannschaft besteht, haben es in sich.

Bereits am kommenden Mittwoch um 17 Uhr gastieren die Blau-Weißen bei Dynamo Dresden, das sie in der Vorbereitung bei einem internationalen Turnier in Teplice im Finale nach Elfmeterschießen besiegen konnten, dann folgt am 19. August (11 Uhr) das Heimspiel gegen den Vorjahresdritten Werder Bremen.

FCM nimmt Hamburg sehr Ernst

Wie ernst die Gastgeber den Auftaktgegner nehmen, zeigt der Umstand, dass Trainersohn Benjamin Hoßmang den HSV im Test gegen Aarhus beobachtete.

„Wichtig ist die individuelle Ausbildung trotz des Ergebnisdrucks, der in der Bundesliga gegeben ist. Dabei sollen die Jungs in jedem Spiel unsere Spielphilosophie auf den Platz bringen. Natürlich wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, so Hoßmang.

Der Fußballlehrer setzt dabei auf die gute Mentalität seiner Jungs und die stetige Steigerung während des Saisonverlaufs. Auch in der Vorjahressaison mussten sich die Jungs erst finden, wurden in der Rückrunde zu einem echten Team. Zulegen müssen die FCM-Kicker noch bei der Chancenverwertung. Hoßmang: „Da müssen wir besser werden, denn so viele Möglichkeiten bekommst du in der Bundesliga nicht.“