Magdeburg l Sicherlich, es gab schon technisch und spielerisch attraktivere Hallenmeisterschafts-Vorrundenspiele. Doch sowohl die Männer des Post SV als auch die Alten Herren des MSV Börde wurden in ihren Vorrundengruppen ihrer Favoritenrolle als Titelverteidiger gerecht.

Post zaubert sich in die Endrunde

„Beide Teams haben sich erwartungsgemäß für die Finalrunden in ihren Bereichen qualifiziert“, bestätigte Wolfgang Blankenburg, amtierender Vorsitzender des Spielausschusses und Staffelleiter Hallenspiele, gegenüber der Volksstimme. „Besonders die Post-Akteure haben wieder gezaubert und schönen Hallenfußball gezeigt.“

Das kam auch in den Ergebnissen zum Ausdruck. Einzig dem Staffelzweiten VfB Ottersleben II gelang es mit einem 2:2, dem Titelverteidiger Punkte abzunehmen. Mit 16:2 Treffern boten die Kicker von der Spielhagenstraße sehenswerten Angriffsfußball und viele Tore.

Keine heurigen Hasen

Alle fünf Männer-Finalteilnehmer haben die Hallenmeisterschaft in der Vergangenheit bereits mindestens einmal gewonnen, sind also keine heurigen Hasen. Mit den Postlern (15/16, 17/18) und dem VfB II (16/17) sind die Meister der vergangenen drei Jahre dabei.

Bei den Alten Herren haben der 17-fache Hallenmeister MSV Börde, der dreifache Champion MSV 90 Preussen sowie der Polizei SV, der 1. FC Magdeburg und die SpG WSG Cracau/BSV 79 die Endrunde erreicht.

Allerdings blieb keine Mannschaft „ungerupft“. Die Börde-Kicker spielten zweimal remis, gewannen drei Spiele und hatten mit 10:0 ein deutliches Torverhältnis. Durch den Sieg der Stadtfelder im letzten Gruppenspiel gegen die Roten Sterne war der Weg für die Cracauer Spielgemeinschaft von der Büchnerstraße in die Finalrunde frei.

In der zweiten Gruppe bestimmten der MSV 90 Preussen und der Polizei SV das Geschehen, setzten sich schließlich auch klar durch.

Auf überschaubarem Niveau

„Das Niveau in beiden Bereichen ließ bis auf einige Ausnahmen zu wünschen übrig“, so Blankenburg weiter. Im Fair-Play-Verhalten wussten fast alle Teams zu überzeugen. Einzige Ausnahme war die Reserve des BSV 79, die im Turnierverlauf gleich zwei Rote Karten kassierte. „So ein Verhalten ist nicht hinnehmbar“, kündigte Blankenburg Konsequenzen an.

Sowohl die Männer als auch die Alten Herren tragen ihre Finalrunde am 19. Januar aus. Gespielt wird dann erneut in der Westerhüsener Sporthalle. Mit der Vorrunde am 19. Januar und der Endrunde einen Tag später im Kleinfeldbereich in der Halle der Freundschaft in Fermersleben finden die diesjährigen Hallenmeisterschaften des Stadtfachverbandes ihren Abschluss.