1. Mitteldeutsche Verbandsliga Männer

1. Freiberger HTC 7 53: 9 21

2. Post SV Chemnitz 9 58: 44 19

3. Erfurter HC 8 50: 35 15

4. Leipziger SC II 8 39: 53 10

5. ATV Leipzig II 9 27: 59 4

6. Magdeburger SV Börde 7 25: 52 1

Magdeburger SV Börde: Dürr – Buse (4), Erbe, Jäkel, Junker, Kaufhold, Meis, Müller, Oelze, Rommel

Die restlichen Saisonspiele

So 16. Februar 15:00 Erfurter HC - Post SV Chemnitz

So 16. Februar 12:30 MSV Börde - ATV Leipzig II

So 23. Februar 10:00 MSV Börde - Leipziger SC II

Sa 29. Februar 10:00 Leipziger SC II - Freiberger HTC

So 1. März 10:00 Erfurter HC - Freiberger HTC

So 8. März 10:00 Freiberger HTC - MSV Börde

Magdeburg l Es war als eines von zwei entscheidenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt ausgegeben, die Heim-Begegnung des MSV Börde in der 1. Mitteldeutschen Hallenhockey-Verbandsliga gegen den Erfurter HC. Mit drei Punkten wollten die Stadtfelder ihre Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt verbessern.

Doch mit der 4:7 (2:2)-Niederlage gegen den Rangdritten aus Thüringen halten die Stadtfelder weiterhin die Rote Laterne des Schlusslichtes in ihren Händen. Trotzdem besteht die Hoffnung auf den Verbleib in dieser Klasse weiter, zumindest bis zum Sonntag-Spiel gegen den Vorletzten ATV Leipzig II

Trotz Bestbesetzung viele Defizite

Spielertrainer Marc Buse meinte nach der Begegnung etwas frustiert: „Es ist eigentlich blamabel, das wir, obwohl in Bestbesetzung antretend, im Angriff nicht mehr zustande bekamen. Auch in der Defensive klappte unser Verbund einige Male nicht.“

Dabei bekamen die Hoffnungen der Stadtfelder gleich zu Beginn neue Nahrung. Mit einem Strafeckentor von jenem Buse gelang dem MSV das 1:0 (4. Minute). Zudem zeigte Neuzugang Andreas Rommel, er spielte einst für den Osternienburger HC, einen ordentlichen Einstand in der Börde-Defensive.

Standards sind das Allheilmittel

Allerdings zeigte sich früh, dass beide Abwehrreihen die nicht gut vorbereiteten Angriffsaktionen stets parieren konnten. Schließlich stellte sich im weiteren Spielverlauf heraus, dass die meiste Gefahr und auch Tore aus Standards resultierten.

So drehten die Gäste mit einer Strafecke und einem Siebenmeter die Partie nach 20 Minuten auf 1:2. Noch vor dem Halbzeitpfiff brachte eine Strafecke von Buse aber das 2:2.

Vorentscheidung nach Strafecken

Zwei weitere Strafecken sorgten zu Beginn der zweiten Hälfte für weitere Tore. Zunächst verwandelte Erfurt einen dieser Standards zum 2:3. Wenig später war es erneut Buse, der einen solche Möglichkeit zum erneuten Ausgleich nutzte. Ein Doppelschlag sorgte dann für eine gewisse Vorentscheidung. Zunächst gingen die Blumenstädter mit dem ersten Feldtor der Begegnung mit 4:3 (34.) in Front. Nur drei Minuten später nutzte der EHC eine erneute Strafecke zum Führungsausbau (5:3, 37.).

Bördes Torhüter Robert Dürr meinte nach dem Abpfiff enttäuscht: „Wie wir immer wieder löchrig verteidigten und im Gegenzug-Verhalten einfach schlecht sicherten, ließ heute trotz gefühlten 75 Prozent Ballbesitz nicht viel mehr herausspringen.“

Taktische Umstellung schlägt fehl

Trotz des schnellen 4:5-Anschlusses (39.) mittels erneuter Buse-Strafecke blieb das Börde-Angriffsspiel stumpf. So sehr sich auch alle eingesetzten Börde-Akteure kämpferisch mühten. Nach dem 4:6 (54.) ersetzten die Elbestädter ihren gut agierenden Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers. Doch auch diese taktische Umstellung brachte nicht mehr die Wende. Kurz vor Ende der Partie erhöhten die Gäste gar noch auf 4:7 (58.).