Magdeburg l Mit zwei Siegen und damit sechs Punkten hat sich der SV Fortuna an den vergangenen beiden Spieltagen etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Mit nunmehr elf Punkten haben die Schützlinge von Trainer Dirk Hannemann drei Teams hinter sich gelassen, darunter eben auch jene Schönebecker.

Um sich weiter in das sichere Mittelfeld absetzen zu können, wären drei Punkte am sowie drei Zähler in der kommenden Woche beim Vorletzten in Sangerhausen wünschenswert.

Hannemann hält Ball flach

Doch Hannemann bremst ein, hält den Ball ziemlich flach. „Sicher waren diese sechs Punkte wichtig. Doch wir laufen jetzt nicht durch die Gegend und klopfen uns auf die Schulter. Es geht ja weiter, noch haben wir nichts erreicht.“

Ein Blick auf den aktuellen Stand in der Oberliga verdeutlicht, dass mit Zorbau und Bernburg (Süd) bzw. Lok Stendal (Nord) drei Teams in die Verbandsliga absteigen würden. Aktuell würden damit die Teams auf den Rängen 13 bis 16 in die Landesliga absteigen. Und damit auch die Fortunen.

Coach warnt vor Union

Der erfahrene Coach warnt zudem vor dem heutigen Abend-Kontrahenten. „Mit Union reist heute ein Gegner an, der noch nicht die Punkte geholt hat, die man sich vorgenommen hatte. So wird der Gegner alles versuchen, um das Blatt zu wenden.“ Und die Schönebecker wollen ihre bisherige Spielweise in Magdeburg ändern. „Wir wollen nicht hinten drin stehen. Wir werden versuchen, etwas höher als sonst zu pressen“, blickt Andreas Sommermeyer, Trainer der Unioner, der Begegnung entgegen.

Hannemann erinnert daran, dass auch seine Elf kürzlich noch an diesem Punkt stand und warnt: „Noch sind wir nicht über den Berg!“ Allerdings stimmt den Trainer zuversichtlich, wie sich die verbliebenen Kicker, mit Kemter, Ginter, Benkel, Stauch und Gondeck fallen weiter fünf wichtige Spieler aus, zudem stehen hinter Walther, Böhme und Schardt dicker Fragezeichen, ins Training reinknien und die Spiele meistern.

„Das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Damit wollen wir auch gegen Union punkten. Doch ein Selbstläufer wird das nicht“, so Hannemann.