Statistik

Halberstadt35

BSV 9332

BSV 93: Walter, Dreiling – Bischof 2, Nowak 6, Haase 2, Wagner 15, Bade 4, Flagmansky 1, Vehse, Wilitzki 2

Zeitstrafen: 6 – 3, Siebenmeter 3/2 – 7/5

HSV Magdeburg31

USV Halle II23

HSV Magdeburg: Stange, Wiesner – Schulz 3, Jantsch 2, Krüger 5, A. Jahns 1, M. Jahns 10, Ebert 4, Müller, Timplan 6, Brunsendorf

Zeitstrafen: 3 – 2, Siebenmeter: 2/2 – 2/2

Magdeburg l Während der BSV 93 in Halberstadt unterlag, schöpfte der HSV durch einen klaren Heimsieg über den USV Halle II  wieder Hoffnung im Abstiegskampf.

 Die Olvenstedter Männer mussten im Kampf um Platz drei bei HT Halberstadt einen herben Dämpfer einstecken, verloren mit dem 32:35 (17:24) bereits das zweite Spiel in Folge. „Das kann man ganz kurz zusammenfassen: Der Gegner war einfach engagierter“, fasste BSV-Trainer Torsten Lantzsch das Geschehen der 60 Minuten zusammen. „Wir waren von Beginn an nicht bei der Sache, haben uns in den ersten vier Minuten gleich sechs Fehlversuche geleistet.“

20 Fehlwürfe sind des Guten zuviel

Bei 35 Gegentoren geht man zudem davon aus, dass eine Abwehr durch die Bank einen gebrauchten Tag erwischt hat. Doch dem war mitnichten so. „Wir haben uns im Spiel allein 20 Fehlwürfen geleistet. Das ist einfach zu viel“, so Lantzsch weiter. „Daraus und aus einer Vielzahl an Fehlpässen hat Halberstadt zu Gegenstößen und Toren angesetzt, die uns letztlich Sieg und Punkte gekostet haben.“

Vielschichtige Gründe für das BSV-Formti

Die Gründe sind vielschichtig. Einer liegt sicherlich in der mangelhaften Trainingsbeteiligung. „Allerdings lässt sich diese mit laufenden Krankheiten und Verletzungen erklären. Aber dadurch fehlen gewisse Automatismen und das Zusammenspiel“, so Lantzsch.

Wagner steht allein da

Auch wenn Till Wagner mit 14 Toren erneut bester Werfer im Spiel war, stand er doch ziemlich allein da. „Man hat gesehen, das uns Jens Osterloh und seine Tore von Außen sehr gefehlt haben“, analysiert Lantzsch.

Den dritten Rang hat der BSV trotz der zwei Niederlagen noch lange nicht abgeschenkt. „Am Wochenende steht das Pokalhalbfinale beim Spitzenreiter Wittenberg an. Da wollen wir uns wieder soweit stärken, dass wir für die kommenden Aufgaben in Staßfurt und daheim gegen Schönebeck gewappnet sind“, gibt er sich kämpferisch.

Zufriedener Trainer Jahns

Zufrieden war dagegen Trainer Harry Jahns vom HSV. Seine Mannschaft hat sich mit einem 31:23 (17:12)-Heimsieg über die zweite Mannschaft des USV Halle wieder neuen Mut im Kampf gegen den Abstieg angespielt. „Wir haben ja schon in Schönebeck trotz der Niederlage nicht schlecht gespielt. Gegen Halle wollten wir aber die zwei Punkte unbedingt holen.“

M. Jahns, Krüger, Timplan bilden starken R&#x

Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde übernahm der HSV das Zepter. „Ab dem 10:5 haben wir das Spiel klar beherrscht.“ Überragender Mann war dabei wieder einmal Michael Jahns, der mit seinen zehn Toren seine führende Position in der Liga-Torjägerliste der festigte. „Doch nicht nur Micha war stark. Unser gesamter Rückraum mit Micha, Sascha Timplan und Matthias Krüger wusste zu überzeugen, hat ganz hervorragend gespielt“, so der Coach weiter.

Sonderlob für Aushilfer und Abwehr

Ein Sonderlob hatte der Trainer auch für seine zwei „Aushelfer“ Carsten Schulz und Andreas Jahns sowie seine gesamte Abwehr über. „Diese hat in Zusammenarbeit mit den Torhütern 60 Minuten stark gespielt und den Grundstein zum Erfolg gelegt.“