Magdeburg l Die Gastgeber stehen nach den beiden 0:10-Auftaktklatschen beim HC Lindenau-Grünau und in Jena schon früh zu Saisonbeginn unter Druck. Nun wollen sie am Sonntag um 10 Uhr gegen den Freiberger HTC auf dem frisch verlegten heimischen Kunstrasen den Nachweis ihrer Ligatauglichkeit erbringen.

MSV muss liefern

Nach dem überraschenden Aufstieg in die höchste Spielklasse Mitteldeutschlands hatten sich die Stadtfelder für das Abenteuer Oberliga ausgesprochen. Nun sind sie gefordert, neben dem Willen auch die entsprechenden Leistungen zu zeigen.

Die Saisonvorbereitung litt sehr unter den eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten aufgrund der Sanierung des Kunstrasenplatzes in der Harsdorfer Straße. Seit Wochenbeginn steht der Platz wieder zur Verfügung. 1992 war er der erste Kunstrasenplatz der Stadt, wurde 2003 erstmals saniert und nun für rund 350 000 Euro, die das Land, die Stadt und der Verein unter sich aufteilten, runderneuert.

Platz jetzt normgerecht

Erneut ist ein speziell für den Hockeysport ohne Granulat, aber mit einer speziellen Bewässerungstechnik versehener Platz entstanden. Neu ist, dass die Abstände zwischen Spielfeld und Umrandung von drei auf fünf Meter erweitert wurden und jetzt der Norm entsprechen.

Die offizielle Eröffnung des Platzes folgt mit den „Schrotepiraten“ am 28. September.

Nun wollen die Börde-Herren gegen Freiberg zeigen, dass sie spielerisch und athletisch mithalten können, sehen die sonntäglichen Gäste aus Freiberg aber als Favorit für das Spiel an.

MSV mit mehr Personal

Nach dem personellen Aderlass durch Verletzung und Krankheit kurz vor dem Vorwochenspiel in Jena hat sich die Lage wieder entspannt. So stehen neben den zehn „Aufrechten“ vom vergangenen Sonntag auch wieder Steven Bresch, Eric Grabow, Maik Rolfsmeyer und Joscha Vonderlin bereit.