Magdeburg l Mit der 6:7-Heimniederlage im Kellerduell gegen den HC Niesky sind die Hockey-Herren des MSV Börde nicht mehr als Absteiger aus der Mitteldeutschen Hallenoberliga zu retten. Die Stadtfelder haben nach neun Partien noch keine  einzigen Punkt auf dem Habenkonto.

MSV Börde sah wie der Sieger aus

Dabei hatten es die Elbestädter im vorletzten Saisonspiel lange Zeit in der eigenen Hand, durch einen Sieg mit den Gästen nach Punkten gleichzuziehen und durch das bessere Torverhältnis den Abstiegsrang an die Lausitzer abzugeben.

Zwischenzeitlich führten die Gastgeber mit 4:1 und 6:4, standen am Ende aber erneut mit leeren Händen da und bleiben ohne jeglichen Punktgewinn. Auch die fünf Treffer von Spielertrainer Marc Buse nutzten den Stadtfeldern letztendlich nichts. „Über die Saison haben wir es nicht geschafft, optimal zu trainieren, sei es Standards als auch die körperliche Fitness. So haben wir es nicht verdient, in dieser Liga zu spielen, auch wenn wir das Potenzial dazu hätten“, meinte der enttäuschte Buse nach dem neuerlichen Nackenschlag.

Sparten-Chef Reggelin sieht schwarz

Abteilungsleiter Thomas Reggelin (67), Mitglied der deutschen Senioren-Nationalmannschaft, sieht Gründe für den Abstieg: „Von der Qualität der Einzelspieler her wäre der Klassenerhalt durchaus möglich gewesen. Doch leider trat die Mannschaft nur selten in kompletter Besetzung an, war auch im Training fast nie vollzählig. Da konnte man keine vernünftige Mischung zusammenbringen. Dass es auch anders geht, zeigte die Truppe in der vorletzten Feldsaison und auch in der Halle. Da war der nötige Biss da. Diesmal war von Anfang der Wurm drin.“

Auch für die Rückrunde auf dem Feld sieht Reggelin angesichts von null Punkten und 1:43 Toren aus sieben Spielen schwarz.

MSV Börde: Müller – Beckmann, Buse 5, Grabow, Kaufhold, Oelze 1, Rolfsmeyer, Wilke