Magdeburg l Bereits im Vorfeld dieser Begegnung hatten die Magdeburger die Marschroute einer erfolgreichen Aufholjagd um Rang zwei in der Liga-Staffel 2 ausgegeben. So war von Beginn an im heimischen GutsMuths-Stadion zu sehen, dass dies auch umgesetzt werden und mit viel Offensivspiel möglichst eine frühe Entscheidung herbeigeführt werden sollte.

Rückkehrer Rolfsmeyer setzt Signal

Das erste Signal setzte Rückkehrer Maik Rolfsmeyer mit einem Pfostenschuss in der Anfangsminute. Kurz danach wurde eine Strafecke von der SVB-Verteidigung vor dem Toreinschlag abgelenkt. Aber auch die Gäste setzten ein Achtungszeichen, als Torhüter Steven Bresch einen Konter rechtzeitig am Schusskreisrand entschärfen konnte (2.).

Weitestgehend dominierten jedoch die Hausherren, hatten beinahe Chancen im Minu-tentakt, blieben dabei aber im Abschluss zu unpräzise. Nach ausgelassenen Tormöglichkeiten von Eric Grabow, Joscha Vonderlin als auch Daniel Wilke fand Vonderlin den richtigen Dreh in Höhe des Siebenmeterpunktes und traf mit argentinischer Rückhand zur erlösenden 1:0-Führung (23.).

Grabow mit Glück

In der Folge fanden zunächst Grabow, Wilke, Marc Buse und Emilio Erbe nicht das richtige Mittel zum Erfolg, ehe Grabows Schuss zum 2:0 kurz vor dem Halbzeitpfiff (35.) ins Tor abgelenkt wurde.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Börde kombinierte sich in gute Torpositionen, war spielerisch deutlich überlegen, ließ jedoch einiges an Chancen ungenutzt. Zumindest trafen Wilke aus dem Gewühl im Torraum zum 3:0 (39.) und Buse per Siebenmeter (43.) zur 4:0-Spielentscheidung.

Dennoch traten die Gastgeber danach leicht auf der Stelle, kassierten zwei Zeitstrafen, verloren Toni Müller nach einer Handverletzung und auch die Spielkontrolle. Was Borna prompt nach einigen Anläufen zum 4:1-Anschluss durch Philipp Pollmann (56.) nutzte.

Grabow trifft

Vonderlin war es dann ein wenig später, der die leichten Wogen wieder glätten und den alten Abstand mit dem 5:1 (59.) wieder herstellen konnte.

Dennoch kam dem Gastgeber die spielerische Linie abhanden und die Sachsen entdeckten nun ihren Offensivwillen und kamen dichter vor das Börde-Tor.

Ein regelwidrig abgewehrter hoher Torschuss durch Neuzugang Florian Piehler führte schließlich zum Siebenmeter-Pfiff (63.) und Sven Olschak nutzte dies zum 5:2-Endstand.

 

Magdeburger SV Börde: Bresch – Blanke, Buse 1, Erbe, Grabow 1, Halm, Müller, Piehler, Rolfsmeyer, Vonderlin 2, Wilke 1